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Packender Psychothriller – Kinostart von „Die Vierhändige“

Zwei Schwestern und ein düsteres Ereignis, das sie auch nach dem Tod nicht loslässt… Der psychologische Thriller „Die Vierhändige“ schafft es, die Zuschauer bis zum Ende zu fesseln.

Schon im Juni 2017 auf dem 35. Münchner Filmfest uraufgeführt, kommt heute, am 30. November 2017, endlich „Die Vierhändige“ in die Kinos – eine deutsche Psychothriller-Produktion, die es in sich hat. Auch auf dem International Film Festival in Chicago, USA und bei den Black Nights in Tallinn, Estland konnte die Produktion bereits begeistern.

Zwischen Liebe und Angst, Trauma und Wahn

Als Kind wurden die Schwestern Jessica (Friederike Becht) und Sophie (Frida-Lovisa Hamann) vor langer Zeit Zeugen eines brutalen Verbrechens. Daraufhin verspricht die Ältere, Jessica, sie werde immer auf die jüngere Sophie aufpassen. Über die Jahre entwickelt sich dieses Versprechen zu einer regelrechten Besessenheit, überall sieht Jessica Gefahren für ihre kleinere Schwester, leidet unter Wahnvorstellungen. Doch Sophie, inzwischen 25 Jahre alt, möchte ihr Leben selbst bestimmen, ihrem Traum, Pianistin zu werden, folgen und nicht mehr in ständiger Angst leben müssen.

Alles gerät außer Kontrolle, als 20 Jahre nach dem Verbrechen die Täter freigelassen werden und Jessica fest entschlossen ist, diese ausfindig zu machen. Doch mit einem Schlag ist alles anders. Bei einem Autounfall stirbt Jessica und Sophie wird schwer verletzt. Doch statt jetzt endlich ihr eigenes Leben führen zu können, hört Sophie plötzlich die Stimme ihrer toten Schwester auf ihrem Anrufbeantworter, was sie in einen Strudel aus Angst und Paranoia wirft.

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Alte Hasen und neue Gesichter

Sowohl für das Drehbuch als auch die Regie des Mystery-Psycho-Thrillers verantwortlich ist der Nachwuchsregisseur Oliver Kienle. Schon sein Spielfilmdebüt „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ (2010) wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem auch mit dem Publikumspreis des Max-Ophüls-Filmfestivals. Das Jugenddrama handelt von zwei Freunden Tommy und Sule, die in die Drogenkriminalität abrutschen.

Die Hauptrollen in „Die Vierhändige“ spielen Frida-Lovisa Hamann (“Die weiße Schlange“, „Zuhause“) und Friederike Becht, bekannt aus den Filmen “Der Vorleser”, “Im Labyrinth des Schweigens“ oder „Westwind“, sowie Christoph Letkowski („300 Worte Deutsch“, „Die Reste meines Lebens“).

Produziert wurde der Thriller von Klaus Dohle und Markus Reinecke, die bereits für verschiedene Filme, wie „Hektors Reise oder die Suche nach dem Glück“, „Goethe!“ oder „Der geilste Tag“ eine hervorragende Zusammenarbeit bewiesen.

- Sarah Häring

Photo Credits & Copyright: © Camino Filmverleih
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