Filme, Programmtipp

Programmtipp TNT Film: Euer Adrenalinkick – Cyborg und Pitch Black Planet der Finsternis

Am 26. Januar 2017 sorgt TNT Film wieder für einen spannenden Fernsehabend. Ab 20:15 Uhr erwartet euch mit 'Cyborg' ein Endzeit-Actionfilm mit Jean-Claude Van Damme samt Nostalgiecharakter. Danach folgt um 21:45 Uhr ein Film, an dem Vin-Diesel-Fans nicht vorbeikommen: 'Pitch Black – Planet der Finsternis'.

Cyborg (1989)

Das Amerika von morgen ist in völliger Anarchie versunken und wird von einer tödlichen Seuche bedroht. Nur die schöne Pearl Prophet (Dayle Haddon) – ein Wesen halb Mensch, halb Roboter – weiß, wie ein Impfstoff entwickelt werden kann. Auf dem Weg nach New York fällt sie einer Piratenbande in die Hände, die das Medikament für sich alleine wollen. Der Antrieb: die Welt beherrschen zu können. Jetzt kann nur noch Gibson Rickenbacker (Jean-Claude Van Damme) die Piraten und ihren Anführer Fender Tremolo (Vincent Klyn) ausschalten und Pearl retten und mit ihr das, was von der Zivilisation noch übrig ist.

Über Cyborg solltet ihr Folgendes wissen:

Der Film kostete nur 500.000$ und wurde innerhalb von 23 Tagen komplett gedreht.
Zwar war dieses Budget für die damalige Zeit noch verhältnismäßig viel Geld, dennoch ist das Ergebnis an den Kinokassen umso beeindruckender: Cyborg spielte insgesamt über 10 Mio. US Dollar ein – und das nur in den USA!
(Quelle: ImdB)

Doch damit nicht genug. Neben dem finanziellen Einspielrekord leistete Jean-Claude Van Damme bereits während des Drehs Großes:
Für die Kreuzigungsszene musste der Schauspieler insgesamt mehr als acht Stunden am Kreuz ausharren – bis die Szene endlich abgedreht war. (Quelle: Wikipedia )

Nach dem erfolgreichen ersten Teil wurden auch zwei Fortsetzungen gedreht, diese erschienen jedoch nur auf Video. Interessant dabei: In Teil Zwei der Reihe hatte Angelina Jolie ihre zweite Rolle im Filmgeschäft (Quelle: ImdB)

Direkt im Anschluss geht es bei TNT Film direkt weiter mit:

Pitch Black – Planet der Finsternis (2000)

Wir schreiben das Jahr 2676. Ein Meteoridenschauer löst das Notfallsystem des interstellaren Frachters Hunter Gratzner aus und weckt seine Besatzung aus dem Kälteschlaf. Der Kapitän ist tot und das Schiff war vom Kurs abgekommen. Die Pilotin Carolyn Fry (Radha Mitchell) muss den Frachter notlanden und sprengt dabei die Triebwerks- und Frachtsektion ab. Mit Mühe und Not gelingt die Notlandung auf einem Wüstenplaneten, bei der aber der Großteil der Passagiere umkommt. Lediglich 11 der 40 Menschen überleben, unter ihnen der berüchtigte Schwerverbrecher Richard B. Riddick (Vin Diesel). Die Gruppe entdeckt eine verlassene geologische Forschungsstation und findet dort heraus, dass deren Bewohner bei einer sich alle 22 Jahre wiederholenden Sonnenfinsternis von Monstern getötet wurden. Aufgrund von drei Sonnen herrscht auf diesem Planeten immer Tag. Doch als die prophezeite Sonnenfinsternis auftritt, merken sie, dass nicht Riddick, sondern die unter der Oberfläche lebenden Wesen, die keine Form von Licht ertragen, die größte Gefahr sind. So beginnt der Überlebenskampf und die Gruppe wird immer weiter dezimiert.

„Ein intelligenter, spannender Sci-Fi-Film von Regisseur Twohy, dessen unterbewerteter Film von 1996, The Arrival, auch visuelle Vorstellungskraft und Intelligenz in das Genre einbrachte.“
Derek Adams

„Der Film funktioniert, weil er auf mehreren menschlichen Grundängsten aufbaut: Der Angst vor der Dunkelheit, vor Hilflosigkeit, vor dem Unbekannten und dem unvorhersehbaren menschlichen Verhalten.“
Tom Keogh

Pitch Black oder ein Teil von Vin Diesels gewaltigen Filmwurzeln

Pitch Black war einer der ersten Meilensteine in Vin Diesels Hollywood-Karriere. Kurz danach folgten Filme wie ‚The Fast and the Furious‘ oder ‚xXx – Triple X‘, die ihm international den vollkommenen Durchbruch verschafften.

Das markanteste Markenzeichen von Vin Diesel als Riddick ist wohl seine Augenfarbe. Wer jetzt denkt, das kann doch nur CGI sein – der irrt. Laut einem Interview mit IGN (Quelle: IGN) musste Vin Diesel zum großen Teil Prototypen von Kontaktlinsen tragen, die noch nie zuvor getestet wurden. Über den Tragekomfort sagte Vin Diesel nur Folgendes:

„So it felt like–imagine going to your father’s 1960 Plymouth, taking the hubcaps off, painting them blue and sticking them in your eyes.“
Vin Diesel

Da verwundert es wenig, dass gleich am ersten Drehtag ein Augenoptiker aus drei Stunden Entfernung eingeflogen werden musste, um die Kontaktlinsen überhaupt aus Diesels Augen zu bekommen. Außerdem merkte Diesel an, dass es eine sehr große Herausforderung war mehr oder weniger ohne Augen (er trägt zusätzlich im Film oft eine Schutzbrille) filmisch Emotionen zu transportieren – und das der Verzicht auf die Augen als emotionales Transportmittel ganz eigene Wege geschaffen hatte, diese im Film zu vermitteln.

Der Film bekam 2004 seine erste Fortsetzung, Riddick: Chroniken eines Kriegers. 2013 erschien der dritte Teil: Riddick. Bei den beiden letzten Filmen war Vin Diesel auch als Produzent tätig. Auf Grund der übermenschlichen und unbesiegbaren Rollen, die er verkörperte, entstanden mit der Zeit die ‚Vin Diesel Facts‚.

Kleine Kostprobe gefällig?

„DIE HAARE VON VIN DIESEL WACHSEN AUS ANGST VOR IHM NICHT.“- Vin Diesel Facts

Erinnert ein wenig an Chuck Norris, was.

Dabei war der Weg nach oben nicht immer leicht: In einem Interview mit dem Hollywood Reporter verriet Vin Diesel, dass er eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen musste, um die Fortsetzung von Pitch Black und Riddick – Chroniken eines Kriegers ‚Riddick‘ überhaupt finanzieren zu können (Quelle: Hollywoodreporter):

„If We Didn’t Finish the Film, I Would Be Homeless“ – Vin Diesel

So kennen wir Vin Diesel: volles Risiko!

Mit seinen Fans ist der Hauptdarsteller von Riddick übrigens mehr als extrem stark verbandelt. Auf Facebook hat er über 100 Millionen (!) Fans und stellt damit sogar Künstler wie Lady Gaga (61 Millionen Fans) und Ariana Grande (31 Millionen Fans) weit in den Schatten. Ein Blick auf sein Facebook-Profil lohnt sich daher fast immer, pro Woche sendet Diesel mehrfach Live Streams:

https://www.facebook.com/VinDiesel/

Vin Diesel könnt ihr übrigens auch bald in unserem Interview zu ‚xXx: Die Rückkehr des Xander Cage‘ sehen!

Abschließend wünschen wir euch noch viel Spaß mit den beiden Filmen!

 


Photo Credits & Copyright: Turner
Letzter BeitragNächster Artikel

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen