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Insidious: The Last Key – Was bisher geschah und was uns erwarten wird

Jason Blum konnte als Produzent von Insidious einen großartigen Erfolg erzielen. Nächstes Jahr wird der vierte Teil der Horror-Reihe in den Kinos erscheinen. Doch was wird da auf uns zukommen?

Was bisher geschah

Die Filmreihe Insidious ist beinahe jedem Horrorfan ein Begriff. Nachdem 2010 der erste Teil einen massiven Erfolg erreichen konnte, ließen Nachfolger nicht lange auf sich warten. „Insidous: Chapter 2“ erschien 2013 in den Kinos und konnte dank höheren Produktionskosten einen qualitativ noch besseren Streifen abliefern. Das dritte Kapitel folgte dann 2015 und erzählte ein Prequel, das vor den Ereignissen der ersten Teile ansetzt. 2018, acht Jahre nach dem ersten Teil, kommt „Insidious: The Last Key“, also der vierte Teil der Reihe, in die Kinos.

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Insidious

Für Josh Lambert (Patrick Wilson) und seiner Ehefrau Renai (Rose Byrne) könnte es nicht besser laufen. Ihre drei Kinder sind gesund und munter und der Umzug in ein neues Haus ist auch bald geschafft. Doch schon bald wird alles auf dramatische Art und Weise überschattet. Mysteriöse Stimmen aus dem Babyfon, Schritte auf dem Dachboden und dann hat ihr Sohn Dalton auch noch einen Unfall, durch den er in ein unerklärliches Koma fällt. Die Lamberts haben die Befürchtung, dass es in ihrem neuen Zuhause spucken könnte.

Nach einigen weiteren grausigen Ereignissen ist ihnen klar, dass sie wieder ausziehen müssen. Doch auch das scheint der verzweifelten Familie nicht zu helfen und sie beschließen, ein Medium zu kontaktieren. Elise (Lin Shaye) findet heraus, dass nicht das Haus der Ursprung der mysteriösen Ereignisse ist, sondern Dalton, der immer noch im Koma liegt. Über seinem Bett sieht Elise eine grässliche, dunkle Gestalt mit rotem Gesicht: einen Dämon.

Schaurige Szenerien und verstörende Musik machen Insidious zu einem einzigartigen Gruselspaß. Dank der guten Einspielergebnisse entschied man sich, die Geschichte in „Insidious: Chapter 2“ weiterzuspinnen.

Insidious: Chapter 2

Nachdem Dalton aus dem Koma erwachen konnte, suchen die Lamberts Zuflucht bei ihrer Großmutter Lorraine (Barbara Hershey). Doch der Versuch, wieder ein normales Leben zu führen, wird von neuen unheimlichen Ereignissen gestört. Wieder scheint Dalton diese Gefahren am ehesten wahrzunehmen und ist besonders empfänglich dafür. Die Dämonen ergreifen dieses Mal aber lieber Besitz vom Familienvater Josh und befehlen ihm, seine Familie zu ermorden.

Lorraine ersucht unterdes Hilfe bei den Ermittlern für paranormale Vorkommnisse Specs, Tucker und Carl. Zusammen finden sie heraus, dass Josh von einem bösartigen Geist besessen wurde, der in seiner früheren menschlichen Gestalt junge Mädchen ermordet hatte. Der Geist ist zu mächtig, als dass Josh ihn alleine überwältigen könnte. Er braucht die Hilfe seiner Familie…

Trotz der eher mittelmäßigen Bewertungen fesselt “Insidious: Chapter 2” durch eine raffinierte Story und erneut gut platzierte Musikstücke, wie “Tiptoe Through the Tulips” von Tiny Tim. Für Horrorfilm Freunde auf jeden Fall ein Must-See.

Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang

Einige Zeit vor den Geschehnissen aus Chapter 1 und 2 lebt die junge Quinn (Stefanie Scott) zusammen mit ihrem Vater (Dermot Mulroney) und dem kleinen Bruder Alex in Chicago. Quinn versucht noch immer den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten und sucht das Medium Elise auf, um noch einmal mit ihr in Kontakt treten zu können. Elise, die ihrer Gabe eigentlich abgeschworen hat, möchte dem jungen Mädchen helfen, doch sie wird immer wieder von einem bösartigen Geist gestört.

Trotz aller Warnungen hält Quinn nichts davon ab, selbst den Kontakt zu ihrer Mutter zu suchen. Auf ihrer Suche stößt sie unwissentlich auf einen Dämon, der von ihr Besitz ergreifen möchte. Durch einen Unfall an ihr Bett gefesselt wird das Mädchen immer wieder von diesem Dämon heimgesucht. Nur Elise scheint ihr jetzt noch helfen zu können. Doch es könnte bald zu spät sein…

Die Geschichte rund um Quinn und ihre Familie ist eher als Vorgeschichte von Elise gedacht, die in allen Teilen der Reihe eine Schlüsselrolle besitzt. Auch wenn es erneut nur durchschnittliche Bewertungen gab, ist „Chapter 3“ ein gelungenes Prequel, dass sich gut in die Geschichte und Charakterenteicklung einfügt.

Was wird uns erwarten?

Insidious: The Last Key

Wieder einmal muss sich Elise gegen dunkle Dämonen und Geister stellen. Doch dieses Mal scheint alles anders. Das Haus, in dem ihre Hilfe benötigt wird, ist ihr altes Zuhause. Dies lässt sie tiefer in die Anderswelt tauchen, als es ihr lieb ist.

Ins.Titel

Der vierte Teil wird sich vermutlich gut in die bisherige Reihe eingliedern können, da das Skript erneut von Leigh Wannell geschrieben wurde. Wannell verfasste bereits die Drehbücher der letzten Teile und führte sogar Regie in „Chapter 3“.

Die Ermittler für paranormale Vorkommnisse Tucker und Specs, sowie das Medium Elise sind natürlich auch bekannte Gesichter, immerhin der Film vermutlich ihr Vorleben ergründen. Dabei wird Hana Hayes die jugendliche Elise verkörpern. Zusätzlich soll Josh Stewart (Bane in „The Dark Night Rises“) eine Rolle im vierten Teil spielen. Welche das genau sein wird, ist aber noch nicht bekannt.

Man kann bereits mit großer Sicherheit sagen, dass der Film die Ursprünge und sehr persönliche Kapitel von Elise aufdecken wird. Wie genau dies umgesetzt wird, kann man ab dem 4. Januar 2018 im Kino begutachten.

– Felix Heiderich

© Photo Credit: © 2017 Sony Pictures Releasing GmbH. ALL RIGHTS RESERVED
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