Jason Blum: Kleines Budget, gigantische Filme

Mit „Happy Deathday“ kommt Jason Blums neuer Erfolgshit am 16. November in die deutschen Kinosäle. In Amerika konnten Horrorfans den Film bereits seit Oktober sehen und er ist schon vor der Deutschland-Premiere ein gewaltiger Hit. Ein weiteres Mal konnte Jason Blum beweisen, dass man kein riesiges Budget benötigt, um einen erfolgreichen Film zu produzieren. Seine umfangreiche Filmographie zeigt deutlich, dass „Happy Deathday“ keineswegs ein Zufallstreffer ist. Wir haben fünf Wunder aus der Kiste von „Blumhouse Produtions“ ausgewählt und für euch zusammengefasst.

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Paranormal Activity (2007)

Das junge Pärchen Katie (Katie Featherston) und Micah (Micah Sloat) führen ein friedliches Leben in ihrem Haus in San Diego. Da Katie nachts durch ungewöhnliche Geräusche geweckt wird, beschließen die beiden, in ihrem Haus Überwachungskameras anzubringen.

Das Medium Dr. Fredrichs glaubt, eine Art Dämon wahrzunehmen, der in dem Haus des Paares sein Unwesen treibt. Als wäre das noch nicht schlimm genug, scheint er von Katie angezogen zu werden, sodass ein Umzug die Lage der beiden nicht verbessern würde. Ungeachtet dieser Informationen nehmen die Kameras in den folgenden Nächten tatsächlich einige paranormale Aktivitäten auf. Doch das ist noch lange nicht das Ende…

Mit dem ersten Film aus der Produktion von „Blumhouse Productions“ ging „Paranormal Activity“ auch gleich in die Filmgeschichte ein. Der Stil des Found-Footage-Formats konnte die Produktionskosten auf gerade einmal 15.000 Dollar senken. Keiner hatte jedoch erwartet, dass bereits am Startwochenende um die 20 Millionen Dollar eingenommen werden konnten. Weltweit erzielte der Film ganze 193 Millionen Dollar und gehört somit zu einem der erfolgreichsten Low-Budget-Produktionen aller Zeiten. Auch wenn Found-Footage ein gewöhnungsbedürftiges Format ist, lohnt es sich „Paranormal Activity“ zu schauen.

The Purge: Election Year (2016)

Einen ganzen Tag keine Gesetze und Regeln. Ein verlockender Gedanke. Wie schon der erste Teil der Reihe beginnt „The Purge: Election Year“ im Jahre 2022. Während der alljährlichen Purge-Nacht wird die Familie der jungen Charlie Roan (Elizabeth Mitchell) vor ihren Augen blutrünstig ermordet.

Achtzehn Jahre später brechen in Amerika Proteste und Unruhen gegen die Regenten des Landes und auch gegen die Purge (auf Deutsch: Säuberung) aus. Charlie ist inzwischen Senatorin und möchte Präsidentin der Vereinigten Staaten werden, um die Purge abzuschaffen. Doch das gefällt der Regierung gar nicht und so plant sie kurzerhand, Roan in der baldigen Purge-Nacht sterben zu lassen. Gleichzeitig bereitet sich der junge Geschäftsinhaber Joe Dixon (Mykelti Williamson) darauf vor, sein Geschäft ganz alleine zu verteidigen. Für beide könnte es die letzte Nacht sein. Ein Wettlauf gegen die Zeit, randalierende Teenager und „Mord-Touristen“ beginnt.

Mit „Election Year“ geht „The Purge“ in die dritte Runde. Normalerweise sind die Sequels von Horrorfilmen eher schwächer und verlieren oftmals an Publikum. Dies gilt anscheinend nicht für Filme aus dem Hause „Blumhouse“, denn auch der dritte Teil des Horror-Slashers fand einen riesigen Anklang bei den Filmfans. Das Budget von 10 Millionen Dollar wurde durch Einspielergebnisse von über 118 Millionen mehr als eingeholt. Kein Wunder, dass für 2018 ein weiterer Teil geplant ist. Dieser soll als Vorgeschichte dienen und erklären, wie es zu der Purge gekommen ist.

Split (2017)

Das Leben für die beiden Mädchen Claire (Haley Lu Richardson) und Marcia (Jessica Sula) könnte nicht besser sein. Ihr größtes Problem ist, dass sie zu ihrem Geburtstag unbedingt die Außenseiterin Casey (Anya Taylor-Joy) einladen mussten. Doch das ist ganz schnell vergessen, nachdem die drei von einem unheimlichen Fremden gekidnappt und entführt werden.

Ihr Entführer, Kevin Wendell Crumb (James McAvoy), scheint mehr als nur gestört zu sein. Schnell finden die drei heraus, dass in seinem Kopf mehrere Persönlichkeiten ihr Unwesen treiben. Casey versteht schnell, dass sich diese unterschiedlich leicht beeinflussen lassen. Sie versucht, einen Weg in die Freiheit zu finden, bevor ‚Die Bestie‘ erscheint – eine Persönlichkeit, die noch nie aus Crumb hervorgetreten ist. Jedoch fürchten sich die anderen ‚Charaktere‘ in seinem Kopf vor dieser dunklen Bedrohung, die sie erwarten.

Nicht nur eine gute Bewertung von 7,3 auf ImdB konnte sich „Split“ durch die innovative Handlung und den außergewöhnlichen Leistungen der Schauspieler verdienen. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 278 Millionen Dollar gehört der Film zu einem der Top-Werke von „Blumhouse Pictures“ und das bei einem Budget von gerade einmal 20 Millionen Dollar. Dabei ist der Einfluss von Regisseur und Drehbuchschreiber M. Night Shyamalan (The Sixth Sense, Unbreakable) auch nicht zu verkennen. „Split“ ist somit auf jeden Fall sehenswert und sollte von Horror-Psycho-Fans nicht ausgelassen werden.

Get Out (2017)

Seit rund fünf Monaten sind Rose Armitage (Allison Williams) und Chris Washington (Daniel Kaluuya) ein paar. Jetzt steht erstmals ein Besuch bei Roses Familie an. Doch Chris hat die Befürchtung, dass die ihn aufgrund seiner Hautfarbe (er hat afroamerikanische Wurzeln) nicht mögen könnten. Trotz der Versicherung, dass ihre Eltern sehr tolerant und offen seien, bleibt er skeptisch.

Ein freundlicher Empfang und eine herzliche Begrüßung wischen beinahe alle seine Zweifel weg. Nur die zwei schwarzen Angestellten verursachen bei Chris noch etwas Kopfschmerzen: Irgendetwas stimmt mit ihnen nicht. Als Missy, Roses Mutter, ihn dann auch noch hypnotisiert, ist es schon beinahe zu spät. Chris realisiert, er muss abhauen…

Ein wunderbar kreativer und innovativer Mystery-Horror-Thriller aus dem Hause „Blumhouse“. Wer könnte da schon Nein sagen? Kritiker und Kinobesucher konnten es nämlich nicht. Mit durchgehend guten Bewertungen und Einspielergebnissen von 253 Millionen Dollar reiht sich „Get Out“ in die bekanntesten Werke unter Jason Blums Einfluss. Auch wir haben uns den Film vor seinem Release genauer angeschaut und bewertet. Den Link zu unserer Review findet ihr hier.

Happy Deathday (2017)

Die Kirchturmuhr läutet und der Wecker klingelt. Eigentlich beginnt der Tag für Theresa ‚Tree‘ Gelbman (Jessica Rothe) wie jeder andere. Doch heute wird alles anders. Als sie ihre Augen aufschlägt, findet sie sich nicht in ihren gewohnten vier Wänden wieder, sondern in einer Studentenwohnung. Diese gehört dem nerdigen Carter (Israel Broussard), der ihr etwas unbeholfen in den Tag hilft.

Warum muss ihr so etwas ausgerechnet am Geburtstag passieren? Doch es kommt alles noch viel schlimmer. Auf dem Weg zu einer Party sieht sich Tree gezwungen, eine Abkürzung zu nehmen. Doch diese führt nicht zu ihrem gewünschten Ziel, sondern schickt sie direkt ins Grab. Eine maskierte Gestalt ersticht sie an ihrem großen Freudentag. Alles wird dunkel. Die Kirchturmuhr läutet und der Wecker klingelt…

Auch der neuste Film von Jason Blum erweist sich als Kassenschlager. Das Budget von etwa fünf Millionen Dollar konnte schon am ersten Wochenende von dem Einspielergebnis mehr als nur übertroffen werden. Über 88 Millionen Dollar erzielte der Film in den ersten Tagen weltweit und kommt jetzt auch in die deutschen Kinos. Das Konzept des sich als Loop wiederholenden Tages ist zwar bereits bekannt, doch überzeugt „Happy Deathday“ durch eine komplett neue Rahmenhandlung. Wir haben den Horror-Slasher bereits unter die Lupe genommen und unser Urteil findet ihr hier.

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Obwohl dies nur eine sehr kleine Auswahl ist, repräsentiert sie bereits das Spektrum an Kreativität von „Blumhouse Productions“. Ob komplett neue Konzepte oder ältere, aber überarbeitete Formate, nichts lässt den Erfolgszug von Jason Blum aufhalten. Seine Arbeit mit geringem Budget und die in Relation dazu enormen Einspielergebnisse machen ihn zu einem der erfolgreichsten Filmproduzenten unserer Zeit. Wir sind gespannt, was uns noch so alles aus dem Hause Blum erwarten wird.

– Felix Heiderich


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Insidious: The Last Key – Was bisher geschah und was uns erwarten wird

Was bisher geschah

Die Filmreihe Insidious ist beinahe jedem Horrorfan ein Begriff. Nachdem 2010 der erste Teil einen massiven Erfolg erreichen konnte, ließen Nachfolger nicht lange auf sich warten. „Insidous: Chapter 2“ erschien 2013 in den Kinos und konnte dank höheren Produktionskosten einen qualitativ noch besseren Streifen abliefern. Das dritte Kapitel folgte dann 2015 und erzählte ein Prequel, das vor den Ereignissen der ersten Teile ansetzt. 2018, acht Jahre nach dem ersten Teil, kommt „Insidious: The Last Key“, also der vierte Teil der Reihe, in die Kinos.

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Insidious

Für Josh Lambert (Patrick Wilson) und seiner Ehefrau Renai (Rose Byrne) könnte es nicht besser laufen. Ihre drei Kinder sind gesund und munter und der Umzug in ein neues Haus ist auch bald geschafft. Doch schon bald wird alles auf dramatische Art und Weise überschattet. Mysteriöse Stimmen aus dem Babyfon, Schritte auf dem Dachboden und dann hat ihr Sohn Dalton auch noch einen Unfall, durch den er in ein unerklärliches Koma fällt. Die Lamberts haben die Befürchtung, dass es in ihrem neuen Zuhause spucken könnte.

Nach einigen weiteren grausigen Ereignissen ist ihnen klar, dass sie wieder ausziehen müssen. Doch auch das scheint der verzweifelten Familie nicht zu helfen und sie beschließen, ein Medium zu kontaktieren. Elise (Lin Shaye) findet heraus, dass nicht das Haus der Ursprung der mysteriösen Ereignisse ist, sondern Dalton, der immer noch im Koma liegt. Über seinem Bett sieht Elise eine grässliche, dunkle Gestalt mit rotem Gesicht: einen Dämon.

Schaurige Szenerien und verstörende Musik machen Insidious zu einem einzigartigen Gruselspaß. Dank der guten Einspielergebnisse entschied man sich, die Geschichte in „Insidious: Chapter 2“ weiterzuspinnen.

Insidious: Chapter 2

Nachdem Dalton aus dem Koma erwachen konnte, suchen die Lamberts Zuflucht bei ihrer Großmutter Lorraine (Barbara Hershey). Doch der Versuch, wieder ein normales Leben zu führen, wird von neuen unheimlichen Ereignissen gestört. Wieder scheint Dalton diese Gefahren am ehesten wahrzunehmen und ist besonders empfänglich dafür. Die Dämonen ergreifen dieses Mal aber lieber Besitz vom Familienvater Josh und befehlen ihm, seine Familie zu ermorden.

Lorraine ersucht unterdes Hilfe bei den Ermittlern für paranormale Vorkommnisse Specs, Tucker und Carl. Zusammen finden sie heraus, dass Josh von einem bösartigen Geist besessen wurde, der in seiner früheren menschlichen Gestalt junge Mädchen ermordet hatte. Der Geist ist zu mächtig, als dass Josh ihn alleine überwältigen könnte. Er braucht die Hilfe seiner Familie…

Trotz der eher mittelmäßigen Bewertungen fesselt “Insidious: Chapter 2” durch eine raffinierte Story und erneut gut platzierte Musikstücke, wie “Tiptoe Through the Tulips” von Tiny Tim. Für Horrorfilm Freunde auf jeden Fall ein Must-See.

Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang

Einige Zeit vor den Geschehnissen aus Chapter 1 und 2 lebt die junge Quinn (Stefanie Scott) zusammen mit ihrem Vater (Dermot Mulroney) und dem kleinen Bruder Alex in Chicago. Quinn versucht noch immer den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten und sucht das Medium Elise auf, um noch einmal mit ihr in Kontakt treten zu können. Elise, die ihrer Gabe eigentlich abgeschworen hat, möchte dem jungen Mädchen helfen, doch sie wird immer wieder von einem bösartigen Geist gestört.

Trotz aller Warnungen hält Quinn nichts davon ab, selbst den Kontakt zu ihrer Mutter zu suchen. Auf ihrer Suche stößt sie unwissentlich auf einen Dämon, der von ihr Besitz ergreifen möchte. Durch einen Unfall an ihr Bett gefesselt wird das Mädchen immer wieder von diesem Dämon heimgesucht. Nur Elise scheint ihr jetzt noch helfen zu können. Doch es könnte bald zu spät sein…

Die Geschichte rund um Quinn und ihre Familie ist eher als Vorgeschichte von Elise gedacht, die in allen Teilen der Reihe eine Schlüsselrolle besitzt. Auch wenn es erneut nur durchschnittliche Bewertungen gab, ist „Chapter 3“ ein gelungenes Prequel, dass sich gut in die Geschichte und Charakterenteicklung einfügt.

Was wird uns erwarten?

Insidious: The Last Key

Wieder einmal muss sich Elise gegen dunkle Dämonen und Geister stellen. Doch dieses Mal scheint alles anders. Das Haus, in dem ihre Hilfe benötigt wird, ist ihr altes Zuhause. Dies lässt sie tiefer in die Anderswelt tauchen, als es ihr lieb ist.

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Der vierte Teil wird sich vermutlich gut in die bisherige Reihe eingliedern können, da das Skript erneut von Leigh Wannell geschrieben wurde. Wannell verfasste bereits die Drehbücher der letzten Teile und führte sogar Regie in „Chapter 3“.

Die Ermittler für paranormale Vorkommnisse Tucker und Specs, sowie das Medium Elise sind natürlich auch bekannte Gesichter, immerhin der Film vermutlich ihr Vorleben ergründen. Dabei wird Hana Hayes die jugendliche Elise verkörpern. Zusätzlich soll Josh Stewart (Bane in „The Dark Night Rises“) eine Rolle im vierten Teil spielen. Welche das genau sein wird, ist aber noch nicht bekannt.

Man kann bereits mit großer Sicherheit sagen, dass der Film die Ursprünge und sehr persönliche Kapitel von Elise aufdecken wird. Wie genau dies umgesetzt wird, kann man ab dem 4. Januar 2018 im Kino begutachten.

– Felix Heiderich

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CASINOS, CRIME UND COMEDY: DIE OCEAN’S-TRILOGIE

Bereits 1960 wurde die Vorlage für den beliebten Gangsterfilm gedreht. „Frankie und seine Spießgesellen“ (engl. „Ocean’s 11“) lieferte nicht nur den Titel, auch die Story um Danny Ocean und die hochkarätige Besetzung (das sogenannte Rat Pack rund um Frank Sinatra) ähneln dem späteren Remake. Eine direkte Anspielung auf das Original ist im dritten Teil zu finden, wo es heißt, nur wer Sinatra die Hand gegeben habe, dürfe mitmachen.

Steven Soderbergh, der sich durch seine vorherigen Filme (u.a. „Traffic“ und „Out of Sight“) einen Namen gemacht hatte, plante in dem Remake ein großes Ensemble. Doch die bekannte Crew rund um George Clooney sollte zunächst ein wenig anders aussehen. Zum einen sollten Luke und Owen Wilson die Rollen von Virgil und Turk Malloy übernehmen, doch sie waren zu der Zeit an einem anderen Film beteiligt. Auch Bruce Willis, Ewan McGregor und Johnny Depp waren hochgehandelte Kandidaten für die Gruppe, aber aus nicht näher bekannten Gründen sollte es nicht so sein.

Die Entstehung des Films erwies sich zunächst als problematisch. Durch Schauspieler wie George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und Julia Roberts wäre die gesamte Produktion viel zu teuer geworden. Um den Film trotzdem fertig zu drehen, nahmen die Schauspieler eine ziemlich hohe Gehaltskürzung auf sich. Mit einem Einspielergebnis von über 450 Millionen Dollar weltweit (dem Fünffachen des Budgets) kann man im Nachhinein behaupten, dass Clooney und Co. dieses Glücksspiel zugutegekommen ist. Doch nicht jeder ließ sich auf das Risiko ein. So entschied sich Oscar-Preisträger Harrison Ford nach der Gehaltskürzung gegen die Mitarbeit.

Der finale Cast sorgte auf jeden Fall für kurzweilige Stimmung am Set. George Clooney, Brad Pitt und Matt Damon haben nicht nur im Film im Casino gespielt. Sobald ein Drehtag zu Ende war, verschwanden sie in den Tiefen der Glückspielhallen. Während Damon und Pitt sich nicht ganz sicher waren, wer der Bessere ist, wurde Clooney als klarer Verlierer gekürt. Er soll einmal sogar 25 Runden Blackjack nacheinander verloren haben.

Doch nun zu den wichtigen Informationen: Wann und wo können wir die Trilogie sehen?

Am 29. September um 18:15 Uhr geht es auf TNT Film endlich los. Pünktlich zum Feierabend starten Danny Ocean (George Clooney) und seine Mitstreiter in den actiongeladenen Abend. Danny, der nach mehreren Jahren Haft endlich entlassen wird, plant sofort einen weiteren genialen Raubzug. Er möchte den unterirdischen Tresor des Bellagio-Casinos ausräumen. Dort lagert das Geld von drei Casinos des berüchtigten Besitzers Terry Benedict (Andy Garcia). Da man aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen nur durch das Casino selbst an den Tresor kommt, braucht Danny mehr Männer. Dank seines Freundes Robert „Rusty“ Ryan (Brad Pitt) findet sich schnell eine kleine Gruppe an Profis: die Ocean’s Eleven. Erst später wird Rusty klar, dass es Ocean nicht nur um das Geld geht.

Zur Prime Time um 20:15 Uhr gibt es dann die erste Fortsetzung. Danny und seine Frau Tess (Julia Roberts) möchten in ihr neues Haus ziehen, als ein alter Bekannter auftaucht: Terry Benedict. Er hat herausgefunden, dass Danny und seine Freunde für den Raub an seinem Casino schuld waren und möchte sein Geld zurück. Nach einem weiteren fehlgeschlagenen Coup sind die Ocean’s Twelve gezwungen, ein Fabergé-Ei aus Rom zu stehlen. Währenddessen ist ihnen Agentin Isabel Lahiri (Catherine Zeta-Jones) dicht auf den Fersen. Ein Wettrennen um die Zeit beginnt.

Trotz der kritischeren Resonanz im Vergleich zum ersten Blockbuster, handelt es sich hierbei nach eigener Aussage des Regisseurs Soderbergh um seinen Favoriten der Oceans-Reihe.

Wer immer noch nicht genug Spannung und Action an einem Abend hatte, sollte seinen Fernseher einfach angeschaltet lassen. Um 22:00 Uhr läuft nämlich der dritte Teil, Ocean’s Thirteen. Diesmal geht es Danny und seinen Freunden nicht mehr ums Geld. Er möchte Rache für seinen verstorbenen Freund Reuben Tishkoff (Elliott Gould). Nachdem dieser von dem Casinobesitzer Willy Bank (Al Pacino) betrogen wurde, erlitt er nämlich einen Herzinfarkt.

Danny beabsichtigt, die Automaten und Spieltische so zu manipulieren, dass viele Gäste zur gleichen Zeit eine hohe Summe gewinnen. Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, benötigen sie aber mehr Kapital. Ihr alter Bekannter Terry Benedict gibt sich als edler Sponsor, wenn sie im gleichen Zuge etwas für ihn stehlen. Ab diesem Zeitpunkt darf nichts mehr schiefgehen, oder der ganze Plan läuft den Bach hinunter.

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Matt Damon, George Clooney und Brad Pitt in Ocean’s Thirteen

Facts zur Ocean’s-Trilogie

Brad Pitt isst wirklich den ganzen Film lang. Seine Figur Robert „Rusty“ Ryan ist fast ständig am Naschen. Pitt gab für seine Rolle anscheinend alles und ließ es sich nicht nehmen, für eine Szene auch mal 40 Shrimps zu essen.

Ocean’s Eleven gehört zu den ersten Filmen, die aufgrund der Anschläge vom 11. September nachbearbeitet wurden. In einer Szene wurde das Casino ‚New York, New York‘ gesprengt. Daraus wurde später das fiktive Hotel Xanadu.

Bevor im Sommer nächsten Jahres der vierte Teil erscheinen wird, ist es eine gute Gelegenheit, das filmische Wissen am 29. September aufzufrischen. Wir holen uns jetzt auf jeden Fall Popcorn und freuen uns. Schaltet ein!


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GEBURTSTAGS-SPECIAL-PROGRAMMTIPP: DER KING OF HORROR FEIERT SEINEN 70. GEBURTSTAG

Ausgehend von seinem heutigen Erfolg würde man nicht vermuten, dass der „King of Horror“ es nicht immer leicht im Leben hatte und sein Aufstieg durchaus steinig war. Bereits im Kindesalter entdeckte er seine Liebe zum Schreiben, seine erste Erzählung wurde im Alter von 19 Jahren veröffentlicht. Die Vermutung einiger Außenstehender, dass die Inspiration zu seinen psychologisch düsteren Werken auf diversen traumatischen Erfahrungen in Kindheit beruht, hat King selbst nie bestätigt. Tatsache ist, dass ihm der kommerzielle Erfolg nicht in den Schoß gefallen ist.

Nach seinem Studium heiratete er seine College-Liebe Tabitha und schlug sich als Englischlehrer und mit Hilfsjobs (so bügelte er nachts in einer Wäscherei) durch. Nebenbei schrieb er, seine Werke fanden jedoch keine Abnehmer. Zu dem Zeitpunkt, als er „Carrie“ verfasste, lebte King in einem Mietswohnwagen. Tatsächlich hätte sein erster Roman-Erfolg wohl nie das Licht der Welt erblickt, hätte seine Frau es nicht im Müll gefunden und ihn ermutigt, das Werk zu vollenden. 1973 wurden die Rechte an „Carrie“ vom Verlag Doubleday für 400.000 Dollar erworben, 1976 wurde das Buch verfilmt; diese Filmadaption gilt bis heute als Meilenstein des Horrorfilms. Auch sein dritter Roman „The Shining“ wurde ein Bestseller, die Filmadaption 1980 von Stanley Kubrick wird als einer der größten Einflüsse auf die Popkultur angesehen – obwohl Stephen King selbst sich nicht so recht damit anfreunden konnte.

King ist bei weitem nicht nur Schöpfer des Übernatürlichen – Werke wie seine Novellenvorlage zu „Die Verurteilten“ beweisen das Gegenteil. Auch wenn er mittlerweile manchmal für seine Fließband-Literatur kritisiert wird (er schafft es, fast jedes Jahr mindestens einen Roman zu veröffentlichen), bleibt sein herausragender Beitrag zur modernen Erzählliteratur unbestritten.

Für diejenigen, die „Es“ mit Anspannung erwarten: Eine Woche vor dem heiß ersehnten Kinostart feiert King seinen 70. Geburtstag – und die Redaktionen von Sternenwerft und TNT Film mit ihm. TNT Film hat für diesen besonderen Tag ein großartiges Programm voller Spannung und Nostalgie zusammengestellt, wobei nicht nur Horror-Fans auf ihre Kosten kommen werden.

Um 17:55 Uhr wird das 7-fach Oscar-nominierte Drama „Die Verurteilten“ (1994) den Startschuss in den packenden Abend geben. Tim Robbins spielt darin den Bänker Andy, der zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilt wurde, da er seine Frau und ihren Geliebten ermordet haben soll. Im Gefängnis lernt er den Mithäftling Red (Morgan Freeman) kennen und eine bewegende Freundschaft entwickelt sich. Mit seinem Verhandlungsgeschick und Erfindungsreichtum gelingt es Andy aus vielen misslichen Situationen zu entkommen.
Wem der Film nichts sagt, sollte dringend am 21. einschalten! Er wurde auf ImdB nicht umsonst mit einem Rating von 9,2 zum besten Film gekürt – einem Titel, den er seit 2008 erfolgreich verteidigt.

Zur Prime Time um 20:15 Uhr gibt es dann den „Friedhof der Kuscheltiere“ (1989). Die Handlung dreht sich um die Familie Creed, die gerade in ihr neues Landhaus gezogen ist. Doch neben der nahegelegenen Landstraße macht ihnen auch ein mysteriöser Tierfriedhof Sorgen. Der Familie wird das Schweigen der Nachbarn um diesen klar, nachdem sie erfahren, dass die dort vergrabenen Tiere nach kurzer Zeit zurückkehren. Doch sie scheinen nicht mehr ganz die Alten zu sein.

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„Friedhof der Kuscheltiere“ heißt im englischen Originaltitel übrigens 1:1 Pet Sematary

Außerdem: „Friedhof der Kuscheltiere“ wurde nicht nur von King geschrieben, sondern er hat auch einen kleinen Cameo-Auftritt. Ohne viel zu verraten: Beobachtet die Beerdigungsszenen mal genauer!

Um 22:05 Uhr folgt darauf der Horror-Klassiker „Hearts in Atlantis“ (2001), in dem der Fotograf Bobby Garfield (Anton Yelchin) durch den Tod seines alten Freundes an seine Kindheit erinnert wird, welche er in Gedanken erneut durchlebt. Als Elfjähriger macht er die Bekanntschaft mit der väterlichen Figur Ted (Anthony Hopkins), ein Mann mit anscheinend telepathischen Kräften, und wächst in diesem Coming-of-Age-Sommer an seinen Erfahrungen.

Um 23:45 Uhr zeigt TNT Film „Dolores“ (1995) mit David Strathairn (L.A. Confidental) und Christopher Plummer (Beginners), in dem die namensgebende Figur (Kathy Bates) verdächtigt wird, ihre Arbeitgeberin ermordet zu haben. Als ihre Tochter Selena als Beistand aus New York anreist, tauchen einige Erinnerungen aus ihrer schweren Vergangenheit auf. Eine stark porträtierte Tochter-Mutter-Beziehung und ein weiterer Film, in dem King beweist, dass seine Werke auch ohne Übernatürliches auskommen.

Fun Facts zu Stephen King

Seine Frühwerke, die damals von Verlegern abgelehnt wurden, veröffentlichte King später unter dem Pseudonym Richard Bachman – mit Erfolg. Als später durch die Nachforschungen eines Buchhändlers aufgedeckt wurde, wer dahintersteckt, entwickelten sich die Verkaufszahlen natürlich exponentiell.

Stephen King betätigt sich als Musiker in der 1992 gegründeten Amateur-Band „Rock Bottom Remainders“. Sie besteht nur aus Schriftstellern, u.a. ist auch Matt Groening (Die Simpsons) mit von der Partie. King spielt E-Gitarre und singt.

Wusstet ihr, dass der Großmeister des Horrors Angst vor der Zahl 13 hat? (http://www.nytimes.com/books/97/03/09/lifetimes/kin-v-friday13th.html)

Zum Abschluss und auch Höhepunkt des Abends gibt es dann um 01:55 Uhr die Dokumentation „A Night at the Movies: Stephen Kings Welt der Horrorfilme“ (2011). Hier fühlt Stephen King höchstpersönlich dem Horrorfilm-Genre auf den Zahn und lässt die Zuschauer daran teilhaben, was für ihn das Faszinierende an dieser skurrilen Kunst ist. Eine abwechslungsreiche Reise durch Elemente, die seines Erachtens wahre Furcht erzeugen: Dabei begegnen wir klassischen Monstern, Dämonen, Schwarz-Weiß-Verfilmungen, Splattern – doch auch die Verfilmungen seiner Werke bleiben nicht auf der Strecke.

Alles in allem ist der 21. September auf TNT Film eine wunderbare Möglichkeit, sein Wissen über Kings Werke aufzufrischen und gleichzeitig mit ihm sein 70. Jubeljahr zu feiern. Bis dahin ist noch Zeit, genügend Popcorn zu besorgen, um den Abend zu überstehen!


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PROGRAMMTIPP: BATMAN-SPECIAL – WAS MACHT EINEN HELDEN WIRKLICH AUS?

Was macht einen (Super-)Helden eigentlich aus? Lange Zeit stellte man sich darunter eine Figur vor, die übermenschliche Fähigkeiten besitzt und/oder mit besonderen Technologien ausgestattet ist, mit welchen sie klassischerweise das Böse bekämpft. Nicht selten gehört dazu ein charakteristisches Kostüm, z.B. ein flatterndes Cape, unter welchem sich ihre wahre geheime Identität verbirgt, und natürlich ein edles, selbstloses und furchtloses Herz. Diese archetypische Schwarz-Weiß-Definition von Gut und Böse wurde in den letzten Jahrzehnten kräftig erschüttert – unter anderem durch Batman.

„I‘m Batman!“

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Geboren 1939 aus den Federn von Autor Bill Finger und Zeichner Bob Kane, lösten Batmans Konzept und Charakter heiße Diskussionen aus – trotz, oder gerade wegen der Abwesenheit diverser oben genannten Eigenschaften. Denn Batman (alias Milliardär, Frauenheld und Philanthrop Bruce Wayne) verfügt über keinerlei Superkräfte. Seine kämpferischen und taktischen Fähigkeiten sind Ergebnisse harten körperlichen und mentalen Trainings. Batman ist nicht einmal furchtlos, doch er stellt sich seiner Angst und nutzt sie, um aus ihr die Kraft zu schöpfen, mit der er Schurken wie den Joker, den Pinguin oder Bane in die Knie zwingt. Dieses Heldenkonzept übt erstaunliche Anziehungskraft aus, denn es zeigt uns: Jeder kann ein Held sein.

Die Ambivalenz seiner Figur erstreckt sich auch auf seine Motivation, Gotham City vom Verbrechen zu säubern. Sein Edelmut ist leidenschaftlich umstritten, leistete er den Schwur dazu schließlich nach dem tragischen Tod seiner Eltern, die vor seinen Kindesaugen in einer Gasse erschossen wurden. Gerechtigkeitssinn und Rachegelüste halten sich bei dem Dunklen Ritter oft die Waage, seine Methoden sind meist fragwürdig. Doch gerade das löst bei uns Faszination für ihn aus: Immer wieder wurde er sowohl als Comic-Held als auch in Realverfilmungen neu erschaffen und neu interpretiert.

Selbst sein Kostüm vollzog über die Jahrzehnte mehrere Transformationen. Aus dem Strumpfhosenheld im graublauen Spandexanzug mit gelbem Emblem, wie es von Adam West in der 60er-Serie und im Film ‚Batman hält die Welt in Atem‘ 1966 verkörpert wurde, ist mittlerweile eine düster angehauchte Figur entstanden. Darauf haben auch die Regisseure Tim Burton und Christopher Nolan nicht unbeträchtlich Einfluss gehabt. Oft in tiefem Schwarz, mit einschüchternden Fledermausohren und Hightech-Equipment ausgestattet, gehört Batman heute zu den beliebtesten Superhelden bei Comic- und Filmfans.

Quo vadis, Batman?

Die letzte Neuadaption des Dunklen Ritters erfolgte 2016 in ‚Batman v Superman: Dawn of Justice‘ unter der Regie Zack Snyder, als Teil des DC Extended Universe (DCEU), welches unabhängige Crossover-Handlungen zwischen verschiedenen Figuren der DC-Universen ermöglichen soll. Trotz sehr gemischter Kritiken (6,6 auf IMDb) – unter anderem wurde Batmans untypisch rabiate Vorgehensweise von verschiedenen Kritikern bemängelt – spielte der Film letzten Endes mit ca. 850 Millionen US-Dollar ein gutes Vielfaches des Filmbudgets ein und die beiden Hauptdarsteller Ben Affleck (Batman) und Henry Cavill (Superman) erhielten viel Lob für ihre schauspielerischen Leistungen (Stand Mai 2016).

Anknüpfend daran soll nun unter Warner Bros. und DC der Standalone-Film ‚The Batman‘ erscheinen – das Ganze verläuft aber nicht ohne Tumult. Ben Affleck beteiligte sich diesmal als Co-Drehbuchschreiber und Darsteller, sogar als Regisseur, trat jedoch im Januar 2017 zurück. Ersetzt wurde er durch Matt Reeves (Let Me In, Planet der Affen: Revolution), der erst kürzlich mit einer missverständlichen Aussage über Batmans Rolle im DC Extended Universe von sich reden machte. Viele Fans hatten sich auf einen traditionelleren Batman gefreut, den Affleck versprochen hatte, und sahen diese Hoffnung wieder zerstört. Reeves klärte jedoch auf, dass er lediglich betonen wollte, dass es sich um eine eigene Batman-Geschichte handeln solle, wo nur dieser statt der anderen Figuren (Justice League) im Mittelpunkt stehen dürfe. Es bleibt also alles noch ein wenig ungewiss, aber das schwarze Cape wird auf jeden Fall weiterhin über Gotham Citys Dächern flattern.

Da bis zum Filmrelease noch Zeit sein wird, entführt uns TNT Film am 1. und 2. September mehrfach nach Gotham City.

Am Freitag, den 1. September, geht es um 20:15 Uhr los mit Tim Burtons „Batman“ (USA/UK 1989), ein Film der Superlative in jeglicher Hinsicht. Batman (Michael Keaton) trifft hier auf seinen Erz-Nemesis, den wahnsinnig gewordenen Joker (Jack Nicholson), der die ganze Stadt mit toxischen Chemikalien auslöschen möchte. Zeitgleich gerät Batman selbst ins investigative Kreuzfeuer, da man seine geheime Identität herausfinden will. Gar nicht so einfach, wenn man eine Liaison mit einer Journalistin (Kim Basinger) beginnt, die es sich zum Auftrag gemacht hat, ihn zu enttarnen.

Nicht nur die starken Leistungen der Starbesetzung überzeugte die globale Filmwelt von einem neuen ikonischen Batman auf der Leinwand. Die Kulissen brachten dem Film einen Oscar ein und Danny Elfmans Musik gewann einen Grammy – ein künstlerisches Erlebnis für alle Sinne.

Michael Keaton als Batman
Michael Keaton als Batman

Um 22:20 Uhr folgt die Fortsetzung „Batmans Rückkehr“ (USA 1992), welche die Atmosphäre des ersten Films perfekt weiterträgt. Hier trifft Batman (weiterhin Michael Keaton) auf direkt drei Gegenspieler: den korrupten Industrieriesen Max Shreck (Christopher Walken), den psychopathischen Pinguin (Danny DeVito) und Catwoman (Michelle Pfeiffer), mit welcher ihn eine ewige Hassliebe verbindet. Wiedermal sind die Pläne der Verbrecher maßlos. Die Stadt soll durch ein riesiges Kraftwerkmonopol unter Kontrolle gebracht, die Erstgeborenen ermordet und natürlich Batman zur Strecke gebracht werden. Auf welche Seite wird sich Catwoman am Ende stellen?

Auch wenn der Film kommerziell nicht ganz an den Vorgänger anknüpfen konnte, ist er künstlerisch wieder grandios gelungen. Burton wurde freie Hand gelassen – und das sieht man. Ein düsterer Augenschmaus mit geballtem schauspielerischen Können.

Um 0:30 Uhr gibt es ein wenig Abwechslung mit „Batman & Robin“ (USA/UK 1997), eine mittlerweile rar gewordene Adaption, die Batman (George Clooney) als Duo mit Robin (Chris O’Donnell) auf die Leinwand rückt. Das ist vielleicht auch nötig, denn wieder muss der Held es mit drei Widersachern aufnehmen: die Giftexpertin und Öko-Terroristin Poison Ivy (Uma Thurman), dem Kryologen Mr. Freeze (Arnold Schwarzenegger) und Bane (Jeep Swenson). Viel Eis und Wissenschaft und ein dramatisches Beziehungs-Intermezzo auch bei den Verbrechern untereinander, zumal auch noch Batgirl (Alicia Silverstone) kräftig mitmischt.

Am 2. September läutet TNT Film den Samstagabend um 20:15 Uhr mit „Batman Begins“ (USA/UK 2005) ein, Christopher Nolans vielfach gelobter Trilogie-Auftakt mit Christian Bale in der Hauptrolle. Nolan setzt noch einmal neu an, Bruce Waynes Weg zu Batman zu inszenieren. Zur Seite stehen ihm sein treuer Butler und Mentor Alfred Pennyworth (Michael Caine), Entwicklergenius Lucius Fox (Morgan Freeman) und Polizist James Gordon (Gary Oldman). Der Film wurde für die Realitätsnähe und den Tiefgang hoch gewürdigt, vor allem der sehr persönliche Einblick in Batmans Charakter gilt als meisterlich umgesetzt.

Besondere Erwähnung verdienen der Einsatz von Christian Bale, der eine harte körperliche Transformation durchmachen musste und letztendlich alle Stunts selbst durchführte, sowie das optisch extraordinäre „Batmobil“, eine tatsächlich fahrtüchtige Mischung aus einem Hummer, einem Lamborghini und einem Tarnkappenbomber.

Um 22:35 Uhr folgt die Fortsetzung und zugleich Senderpremiere „The Dark Knight“ (USA/UK 2008), vor dem dritten Teil der wohl erfolgreichste und gefeierteste Batman-Film überhaupt. Zu Batman (weiterhin Christian Bale) und Gordon (Gary Oldman) gesellt sich noch Harvey Dent (Aaron Eckhart), die sich den perfiden Spielchen des psychopathischen Jokers (Heath Ledger) aussetzen müssen, der plötzlich überall seine kriminellen Finger im Spiel hat und brutale Wellen des Chaos verbreitet. Das Spiel wird am Ende sehr persönlich, denn der Joker zwingt Batman dazu, in seine tiefsten Abgründe zu blicken. Die Dreiecksbeziehung zwischen Dent, Batman und seiner Jugendliebe Rachel Dawes (Maggie Gyllenhaal) führt zu weiteren tragischen Entwicklungen.

Filmgeschichte: Heath Leadger und Christian Bale - für viele waren sie die perfekte Besetzung als Joker und Batman.
Filmgeschichte: Heath Leadger und Christian Bale – für viele waren sie die perfekte Besetzung als Joker und Batman

Über 81 Auszeichnungen hat der Film erhalten, darunter zwei Oskars. 32 davon gehen auf die Kappe von Heath Ledgers, der eine Meisterleistung in dem letzten Film vor seinem Tod hinlegte. Der Film rangiert auf sämtlichen Bestenlisten, unter anderem werden der wendungsreiche Plot und Batmans emotionale Ambivalenz positiv bewertet. Ein absolutes Must-see!

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HOLLYWOODS IKONEN – TNT FILM FEIERT DEN 45. GEBURTSTAG VON CAMERON DIAZ!

Bereits mit 16 Jahren verließ sie das Elternhaus und kämpfte sich als Model durch die Welt, bis sie 1994 überraschend und ohne jegliche schauspielerische Erfahrung die weibliche Hauptrolle neben Jim Carrey im Komödienhit ‚Die Maske‘ ergattern konnte. Es war nach einem kleineren Kurzfilm-Projekt Diaz‘ erste große Rolle in einem Feature-Film, der weltweit rund 351 Millionen US-Dollar einspielte. Bereits in diesem Film brilliert Cameron Diaz mit ihrer Ausstrahlung und zieht auch heute noch damit in ihren Bann. Die Rolle der Tina Carlyle verschaffte ihr nicht zuletzt den Titel der ‚Perfect Woman‘ auf YouTube.

Der ganz große Durchbruch gelang ihr dann 1998 in der Farrelly-Komödie ‚Verrückt nach Mary‘ an der Seite von Ben Stiller. Kaum eine andere Szene dürfte 1998 das Kinopublikum mehr zum Lachen gebracht haben, als Diaz, in der Rolle der Mary, sich von Ben Stiller, alias Ted, ein wirklich ganz besonderes Haargel für ihre Frisur ausborgte. ‚Verrückt nach Mary‘ stellt bis heute eine der beliebtesten Komödien dar mit einer 7,1/10-Wertung auf IMDb bei über einer viertel Million Stimmen.

Hollywood überhäufte sie mit Angeboten, darunter viele Komödien. So sorgte Diaz 2011 als unmoralische Lehrerin in „Bad Teacher“ auch bei neuen Generationen für viel Spaß auf den Kinositzen. Zuletzt teilte sich ‚How I met your mother‘-Liebling Jason Segel 2014 in ‚Sex Tape‘ die Leinwand mit Diaz und durchlebte, zumindest im Film, als ganz normales Ehepaar den Albtraum vieler Promis, wenn das Schäferstündchen versehentlich im Netz landet. Die Odyssee zur Wiederbeschaffung des Tapes ist in jedem Fall sehenswert, auch wenn das Publikum und die Kritiker gleichermaßen bei ihrem Urteil über den Film gespalten waren mit 5,1/10 bei IMDb.

Doch die Powerfrau mit ansteckender Energie begnügte sich nicht nur mit Komödien und Blockbustern wie ‚Love Vegas‘ und ‚3 Engel für Charlie‘ – sie überzeugte auch in Dramen wie ‚Gangs of New York‘ und ‚The Counselor‘, Thrillern wie ‚Vanilla Sky‘ und ‚Minority Report‘ und Kultfilmen wie ‚Being John Malkovich‘ und ‚Fear and Loathing in Las Vegas‘, die auch von jüngeren Generationen und Kritikern gefeiert wurden. Mit nun 45 Jahren hinter sich hat sie eine beachtliche Anzahl Filmen hinterlassen und wirkt immer noch frisch und fröhlich wie beim ersten.

Hollywood überhäufte sie mit Angeboten, darunter viele Komödien. So sorgte Diaz 2011 als unmoralische Lehrerin in „Bad Teacher“ auch bei neuen Generationen für viel Spaß auf den Kinositzen. Zuletzt teilte sich ‚How I met your mother‘-Liebling Jason Segel 2014 in ‚Sex Tape‘ die Leinwand mit Diaz und durchlebte, zumindest im Film, als ganz normales Ehepaar den Albtraum vieler Promis, wenn das Schäferstündchen versehentlich im Netz landet. Die Odyssee zur Wiederbeschaffung des Tapes ist in jedem Fall sehenswert, auch wenn das Publikum und die Kritiker gleichermaßen bei ihrem Urteil über den Film gespalten waren mit 5,1/10 bei IMDb.

Doch die Powerfrau mit ansteckender Energie begnügte sich nicht nur mit Komödien und Blockbustern wie ‚Love Vegas‘ und ‚3 Engel für Charlie‘ – sie überzeugte auch in Dramen wie ‚Gangs of New York‘ und ‚The Counselor‘, Thrillern wie ‚Vanilla Sky‘ und ‚Minority Report‘ und Kultfilmen wie ‚Being John Malkovich‘ und ‚Fear and Loathing in Las Vegas‘, die auch von jüngeren Generationen und Kritikern gefeiert wurden. Mit nun 45 Jahren hinter sich hat sie eine beachtliche Anzahl Filmen hinterlassen und wirkt immer noch frisch und fröhlich wie beim ersten.

Letzten Endes war Cameron Diaz ein Paradebeispiel der 90er für ein erfolgreiches Model, das es auf die große Leinwand schaffte. Mit ihren jungen 16 Jahren war sie bereits tätig für Firmen wie Calvin Klein und Levi’s und reiste enorm viel um die Welt. Später sammelte sie erste Erfahrungen vor der Kamera in Werbeclips für Nivea und Coca-Cola. Heutzutage denken wir bei Schauspielerinnen mit ehemaligen Modelkarrieren vielleicht an Rosie Huntington-Whiteley und Michael Bay, der sich für das Victoria’s-Secret-Model in Transformers – Dark of the Moon als weibliche Hauptrolle entschied. Oder aber an Gal Gadot, die vor ihrer filmischen Karriere enorm erfolgreich in der Modewelt tätig war und auch weiterhin ist, mittlerweile aber für Recht und Ordnung als Wonder Woman in der Justice League ab 16. November 2017 auf der großen Leinwand kämpft. Mag sich über die Schauspielqualitäten der verschiedenen Models, die es ins Kino geschafft haben, oft streiten lassen, so kann man zumindest sagen, dass Cameron Diaz den Sprung mehr als erfolgreich gemeistert hat.

Wer jetzt denkt, Cameron Diaz stehen nur Komödien, der irrt. Zwei Filme, die ihr auf jeden Fall sehen solltet, zeigt TNT Film zum feierlichen Anlass des 45. Geburtstags der umwerfenden Blondine. Beide laufen am 30. August ab 22:20 Uhr nur auf TNT Film.

Los geht es 22:20 Uhr mit „Invisible Circus“, einem Independent-Film aus dem Jahre 1999, basierend auf dem gleichnamigen Debut-Roman von Jennifer Egan. Der Film folgt der 18-jährigen Phoebe auf einem Trip nach Europa, wo sie versucht die Spur ihrer geliebten Schwester Faith (gespielt von Cameron Diaz) aufzunehmen, die bei einer Rundreise dort in den 70ern Jahren verschwand. Durch die Postkarten von Faith besucht Phoebe jeden Ort von dem ihre Schwester berichtete. Nach und nach lüftet sich das Geheimnis und offenbart nicht nur die Antworten über Faiths Schicksal, sondern lässt auch Phoebe mehr über sich selbst und das Leben erfahren.

Ein gefühlvoller und spannender Film von Adam Brooks, der Cameron Diaz‘ Liebe zum Indie-Film erkennen lässt, den sie auch in anderen Werken wie ‚The Last Supper‘, ‚Feeling Minnesota‘ und ‚Kopf über Wasser‘ unter Beweis stellte.


Danach zeigt TNT Film Kontrastprogramm mit Oliver Stones ‚An jedem verdammten Sonntag‘,
in dem Diaz neben Hollywoodgrößen wie Al Pacino, James Woods, Dennis Quaid und Jamie Foxx agiert. Der wahre Bilderregen dieses Films analysiert gekonnt die amerikanische Obsession mit dem Profifootball und das vor und hinter den Kulissen. Trainer D’Amato (Pacino) will endlich beweisen, dass nach 3 gescheiterten Spielen immer noch etwas in ihm und seinem Team, den Miami Sharks, steckt, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch machen ihm nicht nur Verletzte, Drogen- und Alkoholkranke und überhebliche Spieler Probleme. Zu allem Überfluss hat der verstorbene Besitzer der Sharks das Management an seine Tochter Christina Pagniacci (Cameron Diaz) übergeben, die nur Profit und Macht im Sinn hat.

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Cameron Diaz als Christina Pagniacci

Gekonnt zerstört und zelebriert Regielegende Oliver Stone den Rummel um das Geschäft mit dem Sport in allen Facetten, macht den Zuschauer mit seinem wilden, hemmungslosen Regiestil zum Komplizen und seziert einmal mehr den American Dream.


© Photo Credit: Warner Brothers/Photofest © Warner Brothers

PROGRAMMTIPP TNT FILM: DIE EINZIG WAHRE SPIDER-MAN-TRILOGIE MIT TOBEY MAGUIRE

Seitdem hat sich rund um den von einer genmutierten Spinne gebissenen Marvel-Superhelden einiges getan. Nicht nur durfte Tobey Maguire ganze drei Mal in den blauroten Spandexanzug schlüpfen, es folgten auch Versuche, das Franchise rund um Spider-Man zu rebooten.

So stürzte sich vor rund 5 Jahren Andrew Garfield als The Amazing Spider-Man durch die Hochhäuser von New York und begegnete in insgesamt zwei Filmen starken Kontrahenten, die es zu besiegen galt. Es scheint verschiedene Gründe zu geben, warum es nie zu einem dritten The-Amazing-Spider-Man-Film gekommen ist, darunter die schlechten Einspielergebnisse des zweiten Teils oder gar, dass Garfield auf einem Promotion-Event von Sony Pictures zum dritten Teil offenbar erwartet wurde und nicht teilnahm (Quelle: Independent.co.uk).

Letzten Endes kann man das Ergebnis des Franchise-Martyriums in Spider-Man: Homecoming ab dem 13.07.2017 in allen Kinos sehen. Denn dann schließt sich der Kreis und Spider-Man zieht mit Tom Holland endgültig in das seit Iron Man (Robert Downey Jr.) im Jahr 2008 von Marvel aufgebaute Marvel-Universum mit einem eigenständigen Film ein.

Doch ist das alles nötig? Die erste Trilogie mit Tobey Maguire, welche am kommenden Freitag, den 07.07.2017 ab 20.15 Uhr auf TNT Film zu sehen ist, war ein grundsolides cineastisches Erlebnis mit einem überzeugenden Cast.

Spider-Man (2002):

Mit Willem Dafoe (John Wick), James Franco (127 Hours) und – wenn auch nur durch die gefärbten Haare – Mary Jane Watson (gespielt von Kirsten Dunst), konnten die Schauspieler im Teil 1 der Trilogie mehr als nur überzeugen. Spider-Man stellt sich in diesem Teil dem Green Goblin, welcher durch ein tragisches Experiment von Norman Osborn Besitz ergreift und New York kräftig dem Erdboden gleichmachen möchte. Ob ihm das gelingt? Seht es selbst am Freitag ab 20.15 Uhr auf TNT Film.

Lange bevor Marvel 2008 mit Iron Man den Begriff des Blockbusters neu definieren sollte, wagte Sony Pictures mit dem ersten Teil der Trilogie von Spider-Man diesen Schritt und traf mehr als nur ins Schwarze.

Tobey Maguire überzeugt in der Rolle als „Underdog“, der in der Schule gemobbt wird, in das Mädchen von nebenan (Mary Jane) scheinbar hoffnungslos verliebt ist, bei Tante und Onkel liebevoll nach dem Tod seiner Eltern aufgenommen lebt und sich täglich tapfer durch sein Leben schlägt.

Kein Wunder, dass der Film gleich für zwei Oscars in den Kategorien Best Visual Effects und Best Sound nominiert wurde (Quelle: ImdB). Insbesondere die visuellen Effekte des ersten Spider-Man-Teils können sich heute noch mit den aktuellen Kinofilmen durchaus messen.

Schrieb Filmgeschichte: Der Kuss zwischen Tobey Maguire und Kirsten Dunst in Spider-Man (2002)

Am einprägsamsten scheint aber vielen begeisterten Fans die legendäre Spider-Man-Kuss-Szene mit Mary Jane bei strömendem Regen im Gedächtnis geblieben zu sein. Dabei hängt Tobey Maguire kopfüber und küsst Mary Jane als Spider-Man zum ersten Mal. Bemerkenswert: Durch den Regen füllten sich beim wiederholten Drehen der Szene Maguires Nebenhöhlen zunehmend mit Wasser! Doch Maguire hielt tapfer durch. (Quelle: ImdB)

Faszinierend scheint auch der Fakt, dass Maguire vor Bestätigung der Rolle des Spider-Man noch nie einen Comic des Superhelden in die Hand genommen hatte, sondern ihn schlichtweg das Skript derart überzeugte, die Rolle anzunehmen. Eine Aussage, die zwar ehrlich war, aber auch viel Kritik auslöste. (Quelle: ImdB)

Dass er Spider-Man-Qualitäten auch als „normaler“ Mensch besitzt, zeigt er besonders in einer Szene: Achtet drauf, wenn Peter Parker in der Cafeteria Essen auf einem Tablet auffängt. Ihr denkt bestimmt, das war alles nur getrickst und mit visuellen Effekten versehen? Nein, nach vielen Takes und mit Hilfe von etwas Kleber zwischen Tobey Maguire und dem Tablet hat er den Stunt komplett eigenständig durchgeführt: Wahnsinn! (Quelle: Ranker.com).

Weiter geht es auf TNT Film mit Spider-Man 2 (2004) am kommenden Freitag um 22.15 Uhr:

Bereits zwei Jahre später kehrte Tobey Maguire zusammen mit James Franco, Kirsten Dunst und Rosemary Harris (als liebevolle Tante May Parker) zurück und erfreute weltweit Spider-Man-Fans mit der damals heiß ersehnten Fortsetzung. Sein Widersacher in Teil 2 ist dabei kein geringerer als Alfred Molina (Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes), der als selbstloser Wissenschaftler von Dr. Otto Octavius zu Doc Ock mutiert. Insbesondere Molina glänzt in seiner schauspielerischen Leistung derart mit Authentizität, dass der Charme des ersten Films noch weiter angehoben wird. Kein anderer hätte die Rolle eines passionierten Wissenschaftlers besser verkörpern können, der – ganz ähnlich im ersten Teil Norman Osborn – bereit ist alles für seine Forschungsergebnisse zu tun, selbst wenn es heißt, das eigene Leben zu gefährden. Generell macht sich im zweiten Teil noch deutlicher der Hang zu Wissenschaftlern bemerkbar, die durch ihre eigenen Erfindungen getötet wurden, wie zum Beispiel Marie Curie durch die Entdeckung der Radioaktivität.

Im Vergleich zu Tobey Maguire war Alfred Molina von seiner Rolle als Doc Ock noch ein Stück begeisterter, da er selbst bekennender Fan der Marvel Comics ist. Dafür durfte er auch ordentlich schuften, denn seine Ausrüstung als Doc Ock wog mehr als 35 kg. (Quelle: ImdB)

Gekonnt spielt auch dieser Film in seiner Handlung mit den grundlegend guten moralischen Werten von Peter Parker alias Spider-Man, die letztendlich zum großen Endkampf zwischen Doc Ock und Spider-Man führen.

Bei Fans und Kritikern übertrumpfte Teil Zwei sogar den ersten an positiven Bewertungen. So erzielte der Film einen Metascore von 83/100 und erfreut sich bis heute einer Bewertung von 7,3/10 möglichen Punkten bei der Internet Movie Database von amazon, welche auf dem Durchschnitt von mehr als 440.000 bewertenden Fans beruht.

Habt ihr euch die beiden ersten Teile der Trilogie angesehen, heißt es auf zu Spider-Man 3 (2007) um 00.25 Uhr am kommenden Freitag auf TNT Film!

Während sich die ersten beiden Teile vorwiegend mit Spider-Man und den Problematiken der Anerkennung als Superheld, aber auch mit Peter Parker als Mensch in seinem Umfeld beschäftigten, beleuchtet der dritte Teil der Trilogie vor allem die dunklen Seiten eines Superhelden.

So bekommt es Tobey Maguire in Teil 3 gleich mit drei verschiedenen Bösewichten zu tun. Alle haben dabei gemeinsam, dass sie mehr oder weniger unfreiwillig in die Situation des Schurken geraten sind. Ein faszinierendes Konzept für den dritten Teil der Spider-Man-Reihe. Da es derart von Bösewichten und Handlungen wimmelt, überlegte Screenwriter Alvin Sargent sogar kurzerhand den Film in zwei eigenständige Teile aufzuspalten, da er keinen rechten Spannungsbogen für einen vierten Teil sehen konnte. (Quelle: Ranker.com)

Dass man mit den endlosen Möglichkeiten des dritten Teils hinsichtlich seiner Handlung scheinbar überfordert war, zeigte sich auch daran, dass eine sehr große Anzahl von Szenen weder auf DVD noch im Kino erschienen sind, bis heute aber abgedreht in Archiven schlummern. (Quelle: Ranker.com)

Insgesamt arbeiteten die Filmemacher um Director Sam Raimi rund zwei Jahre und 10 Monate an dem Meisterwerk, das dennoch – wirft man einen Blick auf Kritiken und Bewertungen der Filmfans – als schlechtester Teil der Trilogie abschnitt.

Trotzdem werden wichtige Handlungskreise, vor allem in Bezug auf Harry Osborn und Peter Parker, einfühlsam geschlossen und man kann als Filmfan nach Ende des dritten Teils auch verkraften, dass Tobey Maguire nie mehr in das Spinnenkostüm geschlüpft ist.

Fazit

Die originale Spider-Man-Reihe überzeugt vor allem durch wenig Schnelllebigkeit und glänzt mit hervorragenden Charakteren, welchen stets genug Zeit gegeben wird sich zu entwickeln. Als Zuschauer ist es somit möglich, sich mit den Charakteren auseinanderzusetzen und zu identifizieren. Dieses Konzept verleiht allen drei Teilen in Zeiten schneller und von visuellen Effekten überladener Filme einen Charme, den man heute und auch zukünftig noch vergeblich bei vielen Superhelden-Filmen suchen wird.

Maguire kann vor allem deshalb überzeugen, weil er authentisch in die Rolle des „Underdog“ schlüpft und, auch nachdem er zu Spider-Man wird, permanent mit der Verantwortung und Anerkennung als solcher zu kämpfen hat. Dagegen wirkt Andrew Garfield als Peter Parker fast schon überheblich in den beiden The-Amazing-Spider-Man-Teilen.

Auch die Kontrahenten Spider-Mans sind in allen drei Teilen glaubhaft und stimmig verkörpert. Das gute Casting wird weiterhin durch die taktvoll und präzise eingesetzten visuellen Effekte und den einmaligen Soundtrack ergänzt, der bis heute eingängige Melodien und Songs umfasst.

Darum kann es kaum ein neuer Spider-Man mit der ersten Trilogie aufnehmen – in dieser war übrigens zum ersten Mal auch das Marvel-Logo zu sehen, welches sich aus den umgefalteten Marvel-Comic-Buch-Seiten bildet.


© Photo Credit: TNT Film

KEIN APRILSCHERZ: KNALLHARTE ACTION IM TNT FILM PROGRAMMTIPP

Bad Company – Die zwei CIA-Agenten Kevin Pope (Chris Rock) und Gaylord Oakes (Anthony Hopkins) sind der russischen Maffia auf der Spur, welche eine gestohlene Nuklearwaffe verkaufen will. Im Eifer des Gefechts wird Pope erschossen und die ganze Mission scheint zunächst gescheitert. Doch Gott sei Dank hat Pope einen Zwillingsbruder, Jake Hykes (Chris Rock), der nun von Oakes innerhalb von ein paar Tagen zum CIA-Agenten trainiert werden muss. Diese Aufgabe ist nicht nur eine große Herausforderung für den Ganoven Hykes, sondern auch für Officer Oakes, der mit dem großmäuligen Frischling arbeiten muss. Einige Pannen, aber auch brenzlige Situationen, sind bei der Jagd nach den Gangstern garantiert.Der Actionfilm ist aber auch ein Spaß für die ganze Familie, denn Regisseur Joel Schumacher verpackt hier eine spannende Handlung in einige Brisen amerikanischen Humors.

Eigentlich hatte Schumacher, der bereits mit Batman Forever (1995) einen Hit erlangen konnte, den Film etwas anders geplant. Der ursprüngliche Name des Films war nämlich Black Sheep, aber leider existierte bereits ein Film mit dem Namen, der 6 Jahre zuvor erschienen war. Lustigerweise entschied man sich für den Namen Bad Company, obwohl auch der schon für einen Film von 1995 verwendet worden war. Neben all den Startschwierigkeiten musste dann auch noch der Veröffentlichungstermin aufgrund der Anschläge am 11.9.2001 verschoben werden. Die Produktionsfirma fasste diesen Beschluss, weil der Film nicht nur zum Teil im World Trade Center gedreht wurde, sondern sich auch um den illegalen Handel mit Sprengkörpern dreht.

„Deft, funny and intelligently scary.” – Ella Taylor

Das Duo Anthony Hopkins (Das Schweigen der Lämmer) und Chris Rock (Kindsköpfe) verleiht Bad Company eine amüsant-ernste Note, die für lustige und spannende Momente sorgt. In den gelungenen Cast reiht sich Brooke Smith (Grey’s Anatomy) ein. Smith hatte sogar bereits im Film ‚Das Schweigen der Lämmer‚ mit Hopkins zusammengearbeitet und durfte so seine wohl bekannteste Rolle miterleben. Gemeinsam schaffen es die drei den Zuschauer nicht nur mitfiebern zu lassen, sondern auch zum Schmunzeln zu bringen.

„Thrilling non-stop action, successfully contrasting the opposite styles of Anthony Hopkins and Chris Rock.” – Urban Cinefile Critics

Ab 22:15 Uhr hört der Spaß dann auf und die Spannung steigt. In Money Train begleiten wir die beiden Adoptivbrüder John (Wesley Snipes) und Charlie (Woody Harrelson), die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als die beiden Undercover-Cops eine neue Kollegin zugeteilt bekommen, Grace Santiago (Jennifer Lopez), verändert sich das Leben der zwei völlig. Nachdem die beiden Charlies Spielschulden nicht zahlen können und zusätzlich noch gefeuert werden, ist das Chaos komplett. Doch Charlie hat eine Lösung: einen Geldzug entführen. John ist von dieser Idee nicht begeistert und versucht seinen Bruder zu stoppen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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Wesley Snipes, Woody Harrelson und Jennifer Lopez in Money Train (v.l.n.r.)

Jospeh Ruben war eigentlich gar nicht als Regisseur geplant. Jedoch verließ Tony Scott, der eigentlich Regie führen sollte, das Projekt kurz vor Produktionsbeginn und er sprang ein. Im Gegenzug ließen sich Woody Harrelson (Die Unfassbaren) und Wesley Snipes (Blade-Reihe), die man bereits in ‚Weiße Jungs bringen’s nicht‚ (1992) und Wildcats (1986) zusammen sehen konnte, schnell für den Film überzeugen. Money Train ist daher der dritte Film, in dem sie gemeinsam spielen. Jennifer Lopez (Parker) feierte dagegen ihr Film-Debüt und ihre erste große Rolle mit den beiden Hollywood-Stars. Sie konnte sich sogar gegen Cameron Diaz (Verrückt nach Mary) und Catherine Zeta-Jones (Terminal) durchsetzen. Obendrein wurde sie als einzige für ihre Leistung bei einem Preis nominiert, dem NCLR Bravo Award.
Trotz dieser Nominierung konnte der Film die Kritiker anscheinend nicht weiter überzeugen. Das spiegelte sich auch an den amerikanischen Kinokassen wieder, an denen er gerade mal 35 Millionen Dollar, also ungefähr die Hälfte des Budgets, einnahm. Ungeachtet dieses Misserfolges konnte Money Train trotzdem in die Filmgeschichte eingehen. Denn neben einigen lustigen Zitaten rühmt sich Money Train mit dem längsten Film-Set überhaupt. Das komplette Set war ungefähr so groß wie zwei Empire State Buildings, die nebeneinander liegen, so IMdB.

Obendrein zu diesem imposanten Rekord ist Money Train auch in einem Museum verewigt. Der im Film verwendete Zug, der neben 12 anderen U-Bahn-Wagen extra von New York nach Los Angeles verschifft wurde, steht heute im New York Transit Museum auf Coney Island. Dort wird der umgearbeitete U-Bahn-Wagen noch eine Weile an Money Train erinnern.
Stattet ihm doch mal einen Besuch ab, wenn der nächste Amerika-Urlaub geplant ist.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf lässt sich der Film nun nicht besser zusammenfassen als…

„Snipes + Harrelson = Fun + Fireworks.” – Kim Williamson

Dank dieser spannenden Kombination lässt sich der 1. April gut ausklingen. Humorvoll, aufregend und für jeden etwas dabei. Jetzt heißt es nur noch einschalten!

 

– Felix Heiderich


© Photo Credit: TNT Film

Programmtipp TNT Film: Euer Adrenalinkick – Cyborg und Pitch Black Planet der Finsternis

Cyborg (1989)

Das Amerika von morgen ist in völliger Anarchie versunken und wird von einer tödlichen Seuche bedroht. Nur die schöne Pearl Prophet (Dayle Haddon) – ein Wesen halb Mensch, halb Roboter – weiß, wie ein Impfstoff entwickelt werden kann. Auf dem Weg nach New York fällt sie einer Piratenbande in die Hände, die das Medikament für sich alleine wollen. Der Antrieb: die Welt beherrschen zu können. Jetzt kann nur noch Gibson Rickenbacker (Jean-Claude Van Damme) die Piraten und ihren Anführer Fender Tremolo (Vincent Klyn) ausschalten und Pearl retten und mit ihr das, was von der Zivilisation noch übrig ist.

Über Cyborg solltet ihr Folgendes wissen:

Der Film kostete nur 500.000$ und wurde innerhalb von 23 Tagen komplett gedreht.
Zwar war dieses Budget für die damalige Zeit noch verhältnismäßig viel Geld, dennoch ist das Ergebnis an den Kinokassen umso beeindruckender: Cyborg spielte insgesamt über 10 Mio. US Dollar ein – und das nur in den USA!
(Quelle: ImdB)

Doch damit nicht genug. Neben dem finanziellen Einspielrekord leistete Jean-Claude Van Damme bereits während des Drehs Großes:
Für die Kreuzigungsszene musste der Schauspieler insgesamt mehr als acht Stunden am Kreuz ausharren – bis die Szene endlich abgedreht war. (Quelle: Wikipedia )

Nach dem erfolgreichen ersten Teil wurden auch zwei Fortsetzungen gedreht, diese erschienen jedoch nur auf Video. Interessant dabei: In Teil Zwei der Reihe hatte Angelina Jolie ihre zweite Rolle im Filmgeschäft (Quelle: ImdB)

Direkt im Anschluss geht es bei TNT Film direkt weiter mit:

Pitch Black – Planet der Finsternis (2000)

Wir schreiben das Jahr 2676. Ein Meteoridenschauer löst das Notfallsystem des interstellaren Frachters Hunter Gratzner aus und weckt seine Besatzung aus dem Kälteschlaf. Der Kapitän ist tot und das Schiff war vom Kurs abgekommen. Die Pilotin Carolyn Fry (Radha Mitchell) muss den Frachter notlanden und sprengt dabei die Triebwerks- und Frachtsektion ab. Mit Mühe und Not gelingt die Notlandung auf einem Wüstenplaneten, bei der aber der Großteil der Passagiere umkommt. Lediglich 11 der 40 Menschen überleben, unter ihnen der berüchtigte Schwerverbrecher Richard B. Riddick (Vin Diesel). Die Gruppe entdeckt eine verlassene geologische Forschungsstation und findet dort heraus, dass deren Bewohner bei einer sich alle 22 Jahre wiederholenden Sonnenfinsternis von Monstern getötet wurden. Aufgrund von drei Sonnen herrscht auf diesem Planeten immer Tag. Doch als die prophezeite Sonnenfinsternis auftritt, merken sie, dass nicht Riddick, sondern die unter der Oberfläche lebenden Wesen, die keine Form von Licht ertragen, die größte Gefahr sind. So beginnt der Überlebenskampf und die Gruppe wird immer weiter dezimiert.

„Ein intelligenter, spannender Sci-Fi-Film von Regisseur Twohy, dessen unterbewerteter Film von 1996, The Arrival, auch visuelle Vorstellungskraft und Intelligenz in das Genre einbrachte.“
Derek Adams

„Der Film funktioniert, weil er auf mehreren menschlichen Grundängsten aufbaut: Der Angst vor der Dunkelheit, vor Hilflosigkeit, vor dem Unbekannten und dem unvorhersehbaren menschlichen Verhalten.“
Tom Keogh

Pitch Black oder ein Teil von Vin Diesels gewaltigen Filmwurzeln

Pitch Black war einer der ersten Meilensteine in Vin Diesels Hollywood-Karriere. Kurz danach folgten Filme wie ‚The Fast and the Furious‘ oder ‚xXx – Triple X‘, die ihm international den vollkommenen Durchbruch verschafften.

Das markanteste Markenzeichen von Vin Diesel als Riddick ist wohl seine Augenfarbe. Wer jetzt denkt, das kann doch nur CGI sein – der irrt. Laut einem Interview mit IGN (Quelle: IGN) musste Vin Diesel zum großen Teil Prototypen von Kontaktlinsen tragen, die noch nie zuvor getestet wurden. Über den Tragekomfort sagte Vin Diesel nur Folgendes:

„So it felt like–imagine going to your father’s 1960 Plymouth, taking the hubcaps off, painting them blue and sticking them in your eyes.“
Vin Diesel

Da verwundert es wenig, dass gleich am ersten Drehtag ein Augenoptiker aus drei Stunden Entfernung eingeflogen werden musste, um die Kontaktlinsen überhaupt aus Diesels Augen zu bekommen. Außerdem merkte Diesel an, dass es eine sehr große Herausforderung war mehr oder weniger ohne Augen (er trägt zusätzlich im Film oft eine Schutzbrille) filmisch Emotionen zu transportieren – und das der Verzicht auf die Augen als emotionales Transportmittel ganz eigene Wege geschaffen hatte, diese im Film zu vermitteln.

Der Film bekam 2004 seine erste Fortsetzung, Riddick: Chroniken eines Kriegers. 2013 erschien der dritte Teil: Riddick. Bei den beiden letzten Filmen war Vin Diesel auch als Produzent tätig. Auf Grund der übermenschlichen und unbesiegbaren Rollen, die er verkörperte, entstanden mit der Zeit die ‚Vin Diesel Facts‚.

Kleine Kostprobe gefällig?

„DIE HAARE VON VIN DIESEL WACHSEN AUS ANGST VOR IHM NICHT.“- Vin Diesel Facts

Erinnert ein wenig an Chuck Norris, was.

Dabei war der Weg nach oben nicht immer leicht: In einem Interview mit dem Hollywood Reporter verriet Vin Diesel, dass er eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen musste, um die Fortsetzung von Pitch Black und Riddick – Chroniken eines Kriegers ‚Riddick‘ überhaupt finanzieren zu können (Quelle: Hollywoodreporter):

„If We Didn’t Finish the Film, I Would Be Homeless“ – Vin Diesel

So kennen wir Vin Diesel: volles Risiko!

Mit seinen Fans ist der Hauptdarsteller von Riddick übrigens mehr als extrem stark verbandelt. Auf Facebook hat er über 100 Millionen (!) Fans und stellt damit sogar Künstler wie Lady Gaga (61 Millionen Fans) und Ariana Grande (31 Millionen Fans) weit in den Schatten. Ein Blick auf sein Facebook-Profil lohnt sich daher fast immer, pro Woche sendet Diesel mehrfach Live Streams:

https://www.facebook.com/VinDiesel/

Vin Diesel könnt ihr übrigens auch bald in unserem Interview zu ‚xXx: Die Rückkehr des Xander Cage‘ sehen!

Abschließend wünschen wir euch noch viel Spaß mit den beiden Filmen!

 


Photo Credits & Copyright: Turner

Programmtipp TNT Film: Die besten Trilogien – Final Destination und Nightmare on Elm Street

Da die Kultreihe schon über 10 Jahre alt ist, haben wir für euch nochmal eine kleine Übersicht zu allen Teilen erstellt.

Final Destination (2000)

Alex (Devon Sawa) hat ein ungutes Gefühl beim Besteigen des Flugzeugs, das ihn und seine Klasse nach Paris bringen soll. An Bord des Fluges 180 hat er plötzlich eine grauenhafte Vorahnung: Er sieht, wie das Flugzeug explodiert. Panisch verlässt er mit fünf Mitschülern und einer Lehrerin das Flugzeug. Diese machen sich zunächst über ihn lustig, bis das Flugzeug am Himmel in Flammen aufgeht. Die Überlebenden sind dankbar und erleichtert, ausgestiegen zu sein. Doch plötzlich stirbt einer nach dem anderen, denn der Tod arbeitet mit System und lässt sich nur schwer austricksen.

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Final Destination 2 (2003)

Kimberly Corman (Andrea Joy Cook) und ihre Freunde sind auf dem Weg in den Urlaub. Kurz bevor sie auf den Highway fahren, hat Kimberly eine schreckliche Vision von einer Massenkarambolage, bei der neben ihr und ihren Freunden noch zahlreiche andere Menschen ums Leben kommen. Sie stoppt in der Auffahrt und das Übel nimmt seinen Lauf. Kimberly verhindert durch ihr Eingreifen den Tod einiger Menschen, doch kurz darauf stirbt der erste der vermeintlich Überlebenden – und sie erfahren, was damals bei Flug 180 passiert ist.

Final Destination 3 (2006)

Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) hat in einem Vergnügungspark eine Vision. Die Achterbahn, in die sie gerade mit ihren Freunden einsteigen will, entgleist und reißt so alle Passagiere in den Tod. Sie und einige ihrer Freunde können die Bahn verlassen, aber ihr Freund Jay (Jesse Moss) und ihre beste Freundin Carrie (Gina Holden) müssen sitzen bleiben. Kurz darauf tritt genau das ein, was Wendy vorhergesehen hat. Später beginnen die Überlebenden unter seltsamen Umständen ums Leben zu kommen. Doch sie und ihre Freunde versuchen dem Tod dazwischenzufunken.

DF-3252 Final Destination 3 , April 1, 2005 Photo by Shane Harvey/newline.wireimage.com

Die sehr genau durchdachte Story und die bizarren Unfälle machen aus ‚Final Destination‘ eine spannende Filmreihe. Dem Tod auf Dauer zu entkommen scheint nahezu unmöglich zu sein und das sollen die Darsteller schnell am eigenen Leib erfahren.

1, 2 – Freddy kommt vorbei – Am Dienstag, den 27. Dezember 2016, erwarten euch ab 20:15 Uhr schaurig-schöne Albträume mit der Nightmare on Elm Street-Reihe.

An Halloween sind die Filme eigentlich mehr oder weniger Pflichtprogramm. Falls ihr die Reihe am vergangenen 31. Oktober jedoch nicht gesehen habt, haben wir hier eine kurze Zusammenfassung der ersten drei Teile für euch.

Nightmare on Elm Street – Mörderische Träume (1984) 3, 4 – Er steht vor deiner Tür

Zunächst erscheint er Nancy (Heather Langenkamp) nur im Traum: Ein Monster mit verbrannter Haut, Handschuhen mit Stahlklingen und Mordlust in den wahnsinnigen Augen. Aber der Mann aus den immer wiederkehrenden Alpträumen namens Freddy Krueger (Robert Englund) überschreitet plötzlich die Grenze der Dimensionen. Niemand kann verhindern, dass er Nancys beste Freundin bestialisch ermordet. Doch sein Blutdurst ist noch lange nicht gestillt. Mit letzter Kraft versucht Nancy aus diesen Albträumen auszubrechen.

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Nightmare on Elm Street – Die Rache (1985) 5, 6 – Jetzt holt dich gleich die Hex

Nach dem ersten Teil sind im Film fünf Jahre vergangen, seit Freddy Krueger heulend in der Hölle verschwand. Doch jetzt wird ein Neuling in der Elm Street Nacht für Nacht von fürchterlichen Visionen des tödlichen Traumdämons verfolgt. Und wenn es Freddys verkorkster Seele gelingt, vom Körper des Jungen Besitz zu ergreifen, dann kehrt er aus der Totenwelt zurück, um die gesamte Stadt in blutiges Chaos zu stürzen.

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Nightmare on Elm Street – Freddy lebt (1987) 7, 8 – Bald ist Mitternacht

Freddy Krueger sucht nach neuen Opfern. Geschrieben wurde der unheimliche Schocker unter anderem von Wes Craven (Scream 1, 2 und 3), der auch schon bei Teil Eins das Drehbuch verfasste. Die letzten Kids aus der Elm Street sind inzwischen in einem Sanatorium untergebracht, wo Freddy sie in ihren Träumen mit unaussprechlichen Grausamkeiten quält. Sie haben nur noch eine letzte Hoffnung: Die Traumforscherin Nancy Thompson (Heather Langenkamp aus dem originalen ‚Nightmare‘) hat Freddys Hölle überlebt und hilft den Kids nun, den übernatürlichen Psychopathen mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

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„9, 10 – Wir woll’n nicht schlafen geh’n“

Die Traumsequenzen des Films sind genial und beinhalten einige bemerkenswerte Albtraumbilder und Spezialeffekte.“ Janet Maslin – New York Times (rottentomatoes) 

 

Freddy Krueger ist neben Michael Myers (Halloween) und Jason (Freitag der 13.) eines der bekanntesten Monster aus dem Horror-Genre. Da die Filme sehr erfolgreich waren, wurden noch viele weitere ‚Nightmare on Elm Street‘-Teile gedreht, insgesamt sind es sieben. Abschließend wünschen wir euch viel Spaß bei diesem tollen Programm. Wenn ihr allerdings je wieder schlafen wollt, vergesst besser seinen Namen.

Bei so einer ikonischen Filmreihe kommen wir zum Schluss nicht umhin, euch einige interessante Fakten zu dem Mehrteiler zu nennen:
Wer ist eigentlich Freddy Krueger?

– Regisseur Wes Craven benannte Freddy Krueger offenbar nach einem Menschen, der ihn in seiner Jugend geärgert hat – auch eine durchaus interessante Methode, um mögliche Kindheitstraumata zu bewältigen, was?

– Zusätzlich soll Wes Craven das Aussehen von Freddy Krueger einem Landstreicher nachgeahmt haben, der ihm als Kind begegnet ist und ihn wohl ziemlich erschreckt haben dürfte.

Jedem dürfte der schwarz-rot gestreifte Pullover von Freddy Krueger schon einmal visuell über den Weg gelaufen sein. Umso interessanter ist die Tatsache, dass dieser im ersten Entwurf des ersten Drehbuchs noch rot-gelb gestreift war.

Wenig überraschend und dennoch ein nennenswerter Fakt sind die über 1800 Liter (500 Gallonen) Kunstblut, die für den ersten Film verbraucht wurden – bei Fans der Reihe kommt an dieser Stelle sicherlich schnell der Blut-Geysir als einer der größten Verbraucher in Erinnerung. Und ja, wir sprechen tatsächlich nur vom ersten Teil!
(Quellen: Moviepilot  & Geektyrant)


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