Jason Blum: Kleines Budget, gigantische Filme

Mit „Happy Deathday“ kommt Jason Blums neuer Erfolgshit am 16. November in die deutschen Kinosäle. In Amerika konnten Horrorfans den Film bereits seit Oktober sehen und er ist schon vor der Deutschland-Premiere ein gewaltiger Hit. Ein weiteres Mal konnte Jason Blum beweisen, dass man kein riesiges Budget benötigt, um einen erfolgreichen Film zu produzieren. Seine umfangreiche Filmographie zeigt deutlich, dass „Happy Deathday“ keineswegs ein Zufallstreffer ist. Wir haben fünf Wunder aus der Kiste von „Blumhouse Produtions“ ausgewählt und für euch zusammengefasst.

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Paranormal Activity (2007)

Das junge Pärchen Katie (Katie Featherston) und Micah (Micah Sloat) führen ein friedliches Leben in ihrem Haus in San Diego. Da Katie nachts durch ungewöhnliche Geräusche geweckt wird, beschließen die beiden, in ihrem Haus Überwachungskameras anzubringen.

Das Medium Dr. Fredrichs glaubt, eine Art Dämon wahrzunehmen, der in dem Haus des Paares sein Unwesen treibt. Als wäre das noch nicht schlimm genug, scheint er von Katie angezogen zu werden, sodass ein Umzug die Lage der beiden nicht verbessern würde. Ungeachtet dieser Informationen nehmen die Kameras in den folgenden Nächten tatsächlich einige paranormale Aktivitäten auf. Doch das ist noch lange nicht das Ende…

Mit dem ersten Film aus der Produktion von „Blumhouse Productions“ ging „Paranormal Activity“ auch gleich in die Filmgeschichte ein. Der Stil des Found-Footage-Formats konnte die Produktionskosten auf gerade einmal 15.000 Dollar senken. Keiner hatte jedoch erwartet, dass bereits am Startwochenende um die 20 Millionen Dollar eingenommen werden konnten. Weltweit erzielte der Film ganze 193 Millionen Dollar und gehört somit zu einem der erfolgreichsten Low-Budget-Produktionen aller Zeiten. Auch wenn Found-Footage ein gewöhnungsbedürftiges Format ist, lohnt es sich „Paranormal Activity“ zu schauen.

The Purge: Election Year (2016)

Einen ganzen Tag keine Gesetze und Regeln. Ein verlockender Gedanke. Wie schon der erste Teil der Reihe beginnt „The Purge: Election Year“ im Jahre 2022. Während der alljährlichen Purge-Nacht wird die Familie der jungen Charlie Roan (Elizabeth Mitchell) vor ihren Augen blutrünstig ermordet.

Achtzehn Jahre später brechen in Amerika Proteste und Unruhen gegen die Regenten des Landes und auch gegen die Purge (auf Deutsch: Säuberung) aus. Charlie ist inzwischen Senatorin und möchte Präsidentin der Vereinigten Staaten werden, um die Purge abzuschaffen. Doch das gefällt der Regierung gar nicht und so plant sie kurzerhand, Roan in der baldigen Purge-Nacht sterben zu lassen. Gleichzeitig bereitet sich der junge Geschäftsinhaber Joe Dixon (Mykelti Williamson) darauf vor, sein Geschäft ganz alleine zu verteidigen. Für beide könnte es die letzte Nacht sein. Ein Wettlauf gegen die Zeit, randalierende Teenager und „Mord-Touristen“ beginnt.

Mit „Election Year“ geht „The Purge“ in die dritte Runde. Normalerweise sind die Sequels von Horrorfilmen eher schwächer und verlieren oftmals an Publikum. Dies gilt anscheinend nicht für Filme aus dem Hause „Blumhouse“, denn auch der dritte Teil des Horror-Slashers fand einen riesigen Anklang bei den Filmfans. Das Budget von 10 Millionen Dollar wurde durch Einspielergebnisse von über 118 Millionen mehr als eingeholt. Kein Wunder, dass für 2018 ein weiterer Teil geplant ist. Dieser soll als Vorgeschichte dienen und erklären, wie es zu der Purge gekommen ist.

Split (2017)

Das Leben für die beiden Mädchen Claire (Haley Lu Richardson) und Marcia (Jessica Sula) könnte nicht besser sein. Ihr größtes Problem ist, dass sie zu ihrem Geburtstag unbedingt die Außenseiterin Casey (Anya Taylor-Joy) einladen mussten. Doch das ist ganz schnell vergessen, nachdem die drei von einem unheimlichen Fremden gekidnappt und entführt werden.

Ihr Entführer, Kevin Wendell Crumb (James McAvoy), scheint mehr als nur gestört zu sein. Schnell finden die drei heraus, dass in seinem Kopf mehrere Persönlichkeiten ihr Unwesen treiben. Casey versteht schnell, dass sich diese unterschiedlich leicht beeinflussen lassen. Sie versucht, einen Weg in die Freiheit zu finden, bevor ‚Die Bestie‘ erscheint – eine Persönlichkeit, die noch nie aus Crumb hervorgetreten ist. Jedoch fürchten sich die anderen ‚Charaktere‘ in seinem Kopf vor dieser dunklen Bedrohung, die sie erwarten.

Nicht nur eine gute Bewertung von 7,3 auf ImdB konnte sich „Split“ durch die innovative Handlung und den außergewöhnlichen Leistungen der Schauspieler verdienen. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 278 Millionen Dollar gehört der Film zu einem der Top-Werke von „Blumhouse Pictures“ und das bei einem Budget von gerade einmal 20 Millionen Dollar. Dabei ist der Einfluss von Regisseur und Drehbuchschreiber M. Night Shyamalan (The Sixth Sense, Unbreakable) auch nicht zu verkennen. „Split“ ist somit auf jeden Fall sehenswert und sollte von Horror-Psycho-Fans nicht ausgelassen werden.

Get Out (2017)

Seit rund fünf Monaten sind Rose Armitage (Allison Williams) und Chris Washington (Daniel Kaluuya) ein paar. Jetzt steht erstmals ein Besuch bei Roses Familie an. Doch Chris hat die Befürchtung, dass die ihn aufgrund seiner Hautfarbe (er hat afroamerikanische Wurzeln) nicht mögen könnten. Trotz der Versicherung, dass ihre Eltern sehr tolerant und offen seien, bleibt er skeptisch.

Ein freundlicher Empfang und eine herzliche Begrüßung wischen beinahe alle seine Zweifel weg. Nur die zwei schwarzen Angestellten verursachen bei Chris noch etwas Kopfschmerzen: Irgendetwas stimmt mit ihnen nicht. Als Missy, Roses Mutter, ihn dann auch noch hypnotisiert, ist es schon beinahe zu spät. Chris realisiert, er muss abhauen…

Ein wunderbar kreativer und innovativer Mystery-Horror-Thriller aus dem Hause „Blumhouse“. Wer könnte da schon Nein sagen? Kritiker und Kinobesucher konnten es nämlich nicht. Mit durchgehend guten Bewertungen und Einspielergebnissen von 253 Millionen Dollar reiht sich „Get Out“ in die bekanntesten Werke unter Jason Blums Einfluss. Auch wir haben uns den Film vor seinem Release genauer angeschaut und bewertet. Den Link zu unserer Review findet ihr hier.

Happy Deathday (2017)

Die Kirchturmuhr läutet und der Wecker klingelt. Eigentlich beginnt der Tag für Theresa ‚Tree‘ Gelbman (Jessica Rothe) wie jeder andere. Doch heute wird alles anders. Als sie ihre Augen aufschlägt, findet sie sich nicht in ihren gewohnten vier Wänden wieder, sondern in einer Studentenwohnung. Diese gehört dem nerdigen Carter (Israel Broussard), der ihr etwas unbeholfen in den Tag hilft.

Warum muss ihr so etwas ausgerechnet am Geburtstag passieren? Doch es kommt alles noch viel schlimmer. Auf dem Weg zu einer Party sieht sich Tree gezwungen, eine Abkürzung zu nehmen. Doch diese führt nicht zu ihrem gewünschten Ziel, sondern schickt sie direkt ins Grab. Eine maskierte Gestalt ersticht sie an ihrem großen Freudentag. Alles wird dunkel. Die Kirchturmuhr läutet und der Wecker klingelt…

Auch der neuste Film von Jason Blum erweist sich als Kassenschlager. Das Budget von etwa fünf Millionen Dollar konnte schon am ersten Wochenende von dem Einspielergebnis mehr als nur übertroffen werden. Über 88 Millionen Dollar erzielte der Film in den ersten Tagen weltweit und kommt jetzt auch in die deutschen Kinos. Das Konzept des sich als Loop wiederholenden Tages ist zwar bereits bekannt, doch überzeugt „Happy Deathday“ durch eine komplett neue Rahmenhandlung. Wir haben den Horror-Slasher bereits unter die Lupe genommen und unser Urteil findet ihr hier.

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Obwohl dies nur eine sehr kleine Auswahl ist, repräsentiert sie bereits das Spektrum an Kreativität von „Blumhouse Productions“. Ob komplett neue Konzepte oder ältere, aber überarbeitete Formate, nichts lässt den Erfolgszug von Jason Blum aufhalten. Seine Arbeit mit geringem Budget und die in Relation dazu enormen Einspielergebnisse machen ihn zu einem der erfolgreichsten Filmproduzenten unserer Zeit. Wir sind gespannt, was uns noch so alles aus dem Hause Blum erwarten wird.

– Felix Heiderich


© Photo Credit: © 2017 UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL. ALL RIGHTS RESERVED

Happy Deathday – Review

Die Story

Die Kirchturmuhr läutet und der Wecker klingelt. Eigentlich beginnt der Tag für Theresa ‚Tree‘ Gelbman (Jessica Rothe) wie jeder andere. Doch heute verläuft er etwas anders. Als sie ihre Augen aufschlägt, findet sie sich nicht in ihren gewohnten vier Wänden wieder, sondern in einer Studentenwohnung. Diese gehört anscheinend einem Jungen, der auf tölpelhafte Art und Weise versucht, ihr beim Aufstehen behilflich zu sein. Zusätzlich hat Tree einen riesigen Hangover. Und das musste ihr ja ausgerechnet an ihrem Geburtstag passieren.

Total verkatert versucht ihre Verbindungsleiterin Danielle (Rachel Matthews), die nichts von Trees Geburtstag weiß, ihr den Tag zur Hölle zu machen. Nur Lori (Ruby Modine), ihre Mitbewohnerin, scheint von ihrem Freudentag zu wissen und versucht sie ein bisschen aufzuheitern. Doch all ihre Bemühungen scheinen vergebens, da Tree ein stressiger Tag bevorsteht. Vorlesungen, Verbindungstreffen und am Abend ist noch eine Party bei einer der Jungenverbindungen geplant.

Doch es kommt alles anders, als Tree es sich zu träumen gewagt hätte. Mit etwas Verspätung versucht sie noch pünktlich zur Feier zu erscheinen und wählt eine Abkürzung. In einer Unterführung erwartet die Studentin eine unheimliche Überraschung: Eine kleine „Happy Birthday“-Spieluhr, die traurig und allein ihre Musik spielt. Ihre Neugierde wird Tree zum Verhängnis und sie tappt in die Falle eines maskierten Mörders, der sie kurzerhand ersticht. Schwärze.

Die Kirchturmuhr läutet und der Wecker klingelt…

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Wer steht dahinter?

Unter den Darstellern befinden sich so einige Newcomer. Darunter auch Jessica Rothe, die sich in kurzer Zeit zu einer gefragten Hauptdarstellerin in Hollywood entwickeln konnte. In ihrer letzten großen Rolle stellte sie Alexis in „La La Land“ (2016) dar und schon bald wird sie in „Forever My Girl“ erneut als Hauptdarstellerin auf der großen Leinwand zu sehen sein. Die Hauptfigur Tree in „Happy Deathday“ wird von Rothe auf eine wunderbar authentische Art und Weise verkörpert. Durch den sich ständig wiederholenden Albtraum durchlebt sie nämlich regelrecht eine charakterliche Verwandlung. Diese nicht ganz so einfache Rolle bringt Rothe dem Zuschauer glaubwürdig näher.

Für Israel Broussard ist die Figur des Carters allerdings tatsächlich eine seiner ersten größeren Rollen. Bisher spielte er zwar schon in einigen kleineren Filmen mit, doch auch dort sah man ihn eher in den Nebenrollen. Broussard wird 2018 im Science-Fiction-Thriller „Extinction“ eine weitere große Rolle einnehmen, welche er vermutlich seiner Leistung als Carter in „Happy Deathday“ zu verdanken hat. Als vertrottelter Nerd ist er die erste Person, die Tree jeden Morgen aufs Neue sieht. Seine leicht schusselige und tapsige Art macht es einem nicht besonders schwer, ihn zu mögen. Auch wenn er davon nichts weiß, entwickelt er sich zu einem Ruhepunkt in den schrecklichen, sich wiederholenden 24 Stunden von Tree.

Viele der anderen Schauspieler haben nur wenig Zeit auf der Leinwand und scheinen somit nicht ganz so wichtig, wie die Handlung es gerne vorsehen würde. Das gilt sowohl für Trees Vater (Jason Bayle), ihrem Lover Gregory (Charles Aitken) und sogar auch für ihre Mitbewohnerin Lori (Ruby Mondine). Oftmals scheinen diese Figuren nur dafür da zu sein, um eine kleine Lücke in der Geschichte zu füllen.

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Kritik

Jason Blums Produktionsfirma hat es einmal wieder bewiesen. Man braucht kein Riesenbudget, um einen guten Film zu kreieren. Filme wie Split (2017), Get Out (2017) und auch Insidious (2011), über dessen Fortsetzung wir erst neulich berichteten, verfügten alle über ein ähnlich niedriges Budget. Regisseur Christopher Landon musste mit gerade einmal fünf Millionen Dollar arbeiten und setzte diese auch sehr gut um. Landon, der neben der Regie mit Scott Lobdell das Drehbuch geschrieben hat, konnte vermutlich von seinen bisherigen Erfahrungen mit „Blumhouse Productions“ profitieren. Bereits in vier von fünf „Paranormal Activity“-Teilen saß er im Regiestuhl und ist somit für eine der bekanntesten Horrorfilm-Reihen mitverantwortlich.

„Happy Deathday“ ist ein sehr leichter Slasher-Horror. Zu Recht ist er ab 12 Jahren freigegeben und stellt einen guten Einsteiger für alle dar, die gerne mit dem Horror-Genre starten möchten. Das Grundprinzip des Films ist schon sehr lange bekannt. Den sich immer wiederholenden Tag kennt man bereits aus „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) und „Edge of Tomorrow“ (2014). Letzterer benutzt auch den Tod als ‚Neustart‘. Interessant ist aber die Umsetzung ins Horror-Genre. Anstatt herauszufinden, warum sich der eine Tag immer wiederholt, muss die Protagonistin ihren wahren Mörder finden und zur Strecke bringen. Ein weiteres unbekanntes Feature ist, dass die vergangenen Tage einen leichten Einfluss auf die Protagonistin haben. Mit jedem Tod fühlt sie sich etwas schwächer und hat Schmerzen an den Stellen, die ihren Tod verursachten. Es wurde somit nicht lediglich ein altes Prinzip aufgegriffen, sondern neu interpretiert.

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Anstatt auf viele „Jump Scares“ oder blutige Szenen zu setzen, lebt der Film von einem leichten schwarzen Humor. Auch wenn man mit Sicherheit weiß, dass Tree am Ende des Tages sterben wird, weiß man noch immer nicht, wie dies geschehen wird. Das erzeugt Spannung, die durch gut platzierte und humoristische Elemente gestützt wird. Man fiebert und lacht bis zur letzten Minute mit.

Man sieht es dem Film nicht wirklich an, dass er eine Low-Budget-Produktion ist. Das könnte daran liegen, dass sich der Film teilweise selbst nicht zu ernst nimmt. Unverkennbare Referenzen auf die Inspirationsquellen, wie zum Beispiel „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) und „Scream“ (1996), zeigen dies sehr deutlich.

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Die jungen Newcomer überzeugen mit sehr guten und authentischen Leistungen. Es ist beinahe eine Freude, Tree jeden Morgen aufs Neue aufwachen zu sehen und ihre Reaktion abzuwarten. Trotz der geringen Filmerfahrungen sind die schauspielerischen Leistungen mehr als bemerkenswert.

Soundtrack und Setting sind leider sehr repetitiv gehalten und dadurch teilweise etwas langweilend. Einige Szenen wirken somit in die Länge gezogen und absichtlich gestreckt.

Fazit

„Happy Deathday“ ist ein solider Film, der sein Budget gut einzusetzen wusste. Das bekannte Prinzip des ‚Loop Days‘ wurde in einer erfrischenden Art und Weise wiederbelebt. Horror- oder Splatter-Fans werden vermutlich nicht auf ihre Kosten kommen, da er im Gegensatz zu anderen Streifen aus dem Genre sehr sanft ist. Alles in allem wird „Happy Deathday“ nicht in die Filmgeschichte eingehen, ist jedoch perfekt für einen Familien-Filmabend.

Bewertung

2,5/5

– Felix Heiderich

© Photo Credit: © 2017 UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL. ALL RIGHTS RESERVED

Insidious: The Last Key – Was bisher geschah und was uns erwarten wird

Was bisher geschah

Die Filmreihe Insidious ist beinahe jedem Horrorfan ein Begriff. Nachdem 2010 der erste Teil einen massiven Erfolg erreichen konnte, ließen Nachfolger nicht lange auf sich warten. „Insidous: Chapter 2“ erschien 2013 in den Kinos und konnte dank höheren Produktionskosten einen qualitativ noch besseren Streifen abliefern. Das dritte Kapitel folgte dann 2015 und erzählte ein Prequel, das vor den Ereignissen der ersten Teile ansetzt. 2018, acht Jahre nach dem ersten Teil, kommt „Insidious: The Last Key“, also der vierte Teil der Reihe, in die Kinos.

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Insidious

Für Josh Lambert (Patrick Wilson) und seiner Ehefrau Renai (Rose Byrne) könnte es nicht besser laufen. Ihre drei Kinder sind gesund und munter und der Umzug in ein neues Haus ist auch bald geschafft. Doch schon bald wird alles auf dramatische Art und Weise überschattet. Mysteriöse Stimmen aus dem Babyfon, Schritte auf dem Dachboden und dann hat ihr Sohn Dalton auch noch einen Unfall, durch den er in ein unerklärliches Koma fällt. Die Lamberts haben die Befürchtung, dass es in ihrem neuen Zuhause spucken könnte.

Nach einigen weiteren grausigen Ereignissen ist ihnen klar, dass sie wieder ausziehen müssen. Doch auch das scheint der verzweifelten Familie nicht zu helfen und sie beschließen, ein Medium zu kontaktieren. Elise (Lin Shaye) findet heraus, dass nicht das Haus der Ursprung der mysteriösen Ereignisse ist, sondern Dalton, der immer noch im Koma liegt. Über seinem Bett sieht Elise eine grässliche, dunkle Gestalt mit rotem Gesicht: einen Dämon.

Schaurige Szenerien und verstörende Musik machen Insidious zu einem einzigartigen Gruselspaß. Dank der guten Einspielergebnisse entschied man sich, die Geschichte in „Insidious: Chapter 2“ weiterzuspinnen.

Insidious: Chapter 2

Nachdem Dalton aus dem Koma erwachen konnte, suchen die Lamberts Zuflucht bei ihrer Großmutter Lorraine (Barbara Hershey). Doch der Versuch, wieder ein normales Leben zu führen, wird von neuen unheimlichen Ereignissen gestört. Wieder scheint Dalton diese Gefahren am ehesten wahrzunehmen und ist besonders empfänglich dafür. Die Dämonen ergreifen dieses Mal aber lieber Besitz vom Familienvater Josh und befehlen ihm, seine Familie zu ermorden.

Lorraine ersucht unterdes Hilfe bei den Ermittlern für paranormale Vorkommnisse Specs, Tucker und Carl. Zusammen finden sie heraus, dass Josh von einem bösartigen Geist besessen wurde, der in seiner früheren menschlichen Gestalt junge Mädchen ermordet hatte. Der Geist ist zu mächtig, als dass Josh ihn alleine überwältigen könnte. Er braucht die Hilfe seiner Familie…

Trotz der eher mittelmäßigen Bewertungen fesselt “Insidious: Chapter 2” durch eine raffinierte Story und erneut gut platzierte Musikstücke, wie “Tiptoe Through the Tulips” von Tiny Tim. Für Horrorfilm Freunde auf jeden Fall ein Must-See.

Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang

Einige Zeit vor den Geschehnissen aus Chapter 1 und 2 lebt die junge Quinn (Stefanie Scott) zusammen mit ihrem Vater (Dermot Mulroney) und dem kleinen Bruder Alex in Chicago. Quinn versucht noch immer den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten und sucht das Medium Elise auf, um noch einmal mit ihr in Kontakt treten zu können. Elise, die ihrer Gabe eigentlich abgeschworen hat, möchte dem jungen Mädchen helfen, doch sie wird immer wieder von einem bösartigen Geist gestört.

Trotz aller Warnungen hält Quinn nichts davon ab, selbst den Kontakt zu ihrer Mutter zu suchen. Auf ihrer Suche stößt sie unwissentlich auf einen Dämon, der von ihr Besitz ergreifen möchte. Durch einen Unfall an ihr Bett gefesselt wird das Mädchen immer wieder von diesem Dämon heimgesucht. Nur Elise scheint ihr jetzt noch helfen zu können. Doch es könnte bald zu spät sein…

Die Geschichte rund um Quinn und ihre Familie ist eher als Vorgeschichte von Elise gedacht, die in allen Teilen der Reihe eine Schlüsselrolle besitzt. Auch wenn es erneut nur durchschnittliche Bewertungen gab, ist „Chapter 3“ ein gelungenes Prequel, dass sich gut in die Geschichte und Charakterenteicklung einfügt.

Was wird uns erwarten?

Insidious: The Last Key

Wieder einmal muss sich Elise gegen dunkle Dämonen und Geister stellen. Doch dieses Mal scheint alles anders. Das Haus, in dem ihre Hilfe benötigt wird, ist ihr altes Zuhause. Dies lässt sie tiefer in die Anderswelt tauchen, als es ihr lieb ist.

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Der vierte Teil wird sich vermutlich gut in die bisherige Reihe eingliedern können, da das Skript erneut von Leigh Wannell geschrieben wurde. Wannell verfasste bereits die Drehbücher der letzten Teile und führte sogar Regie in „Chapter 3“.

Die Ermittler für paranormale Vorkommnisse Tucker und Specs, sowie das Medium Elise sind natürlich auch bekannte Gesichter, immerhin der Film vermutlich ihr Vorleben ergründen. Dabei wird Hana Hayes die jugendliche Elise verkörpern. Zusätzlich soll Josh Stewart (Bane in „The Dark Night Rises“) eine Rolle im vierten Teil spielen. Welche das genau sein wird, ist aber noch nicht bekannt.

Man kann bereits mit großer Sicherheit sagen, dass der Film die Ursprünge und sehr persönliche Kapitel von Elise aufdecken wird. Wie genau dies umgesetzt wird, kann man ab dem 4. Januar 2018 im Kino begutachten.

– Felix Heiderich

© Photo Credit: © 2017 Sony Pictures Releasing GmbH. ALL RIGHTS RESERVED

Thor 3: Tag der Entscheidung – Review

Die Story

Dunkelheit, Hitze, Feuer. Dazwischen ein gefangener, angeketteter Thor (Chris Hemsworth). Eingesperrt durch den Feuerriesen Surtur muss er warten, bis sich der richtige Moment ergibt. Vor seiner Flucht erreicht ihn eine beängstigende Nachricht. Sein Albtraum, dass Asgard in Flammen steht, soll sich bald bewahrheiten und Ragnarök wird kommen. Eine Nachricht, die selbst den sonst furchtlosen Donnergott ein wenig in Angst versetzt.

Als ob das noch nicht genügen würde, erwartet Thor zu Hause eine böse Überraschung. Durch eine List konnte sein totgeglaubter Adoptivbruder Loki (Tom Hiddleston) den Gottvater Odin (Anthony Hopkins) ins Exil schicken und an seiner statt über Asgard regieren. Auf der Suche nach seinem Verbleib treffen sie neben einem bekannten Gesicht auch ihre bisher unbekannte Schwester Hela (Cate Blanchett), die Göttin des Todes. Diese ist nicht sonderlich über das Wiedersehen erfreut und zerstört Thors Hammer Mjölnir. Durch den Verlust geschwächt verliert er den Kampf und findet sich auf dem Schrottplaneten Sakaar wieder.

Auf Sakaar ist Thor weder bekannt noch sehr willkommen. Valkyrie (Tessa Thompson), eine ehemalige Kriegerin Asgards, nimmt ihn kurzerhand gefangen und verkauft ihn als Gladiator an den Herrscher von Sakaar (Jeff Goldblum). Anstatt seinen Forderungen nachzugeben, damit Thor seine Heimat retten kann, soll er doch sein Können in der Arena beweisen und einen unbesiegten Krieger schlagen. Nichts leichter als das, hätte er noch seinen Hammer. Zu Thors Unglück taucht dann auch noch Loki auf, der ihn bei seinem Kampf nicht zu unterstützen gedenkt. Doch als sich jede Chance auf Hoffnung zu verabschieden droht, scheint sich das Schicksal zu wenden. Der unbesiegte Krieger ist ein alter Bekannter und guter Freund: der unglaubliche Hulk.

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Wer steht dahinter?

Bereits vor einigen Jahren wurde Taika Waititi für einen Oskar nominiert und gewann sogar einen Spezialpreis auf der Berlinale. Der Neuseeländer mit maorischen Wurzeln wagt sich hier an seinen ersten eigenen Marvel-Film. Wie schon in einigen seiner letzten Regiearbeiten ließ er es sich nicht nehmen, auch eine kleine Rolle im Film zu übernehmen, doch dazu später mehr. Seine bisherigen Werke als Regisseur sind meist nur in Neuseeland populär geworden, trotzdem konnte er mit ihnen aber etliche Filmpreise ergattern. Waititi ist neben der Regie und Schauspielerei auch Drehbuchautor. Er schrieb unter anderem das Skript für den Disney-Film Vaiana (2016). Thor ist zwar einer seiner ersten eigenen großen Filme, doch arbeitete er schon zuvor an Doctor Strange (2016) mit. Dort übernahm er die Mid-Credit-Szene, die auch in dem neuen Thor wiederzufinden ist.

Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen ist „Thor: Tag der Entscheidung“ ein wahres Feuerwerk der Farben und umwerfenden Landschaften. Hauptsächlich verantwortlich sind dafür die Kostümdesignerin Mayes Rubeo und der Visual-Effects-Supervisor Jake Morrison. Die preisgekrönte Mayes Rubeo hat schon in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ (2009) einige Erfahrungen im Sci-Fi-Bereich sammeln dürfen. Das beweist zumindest die Gestaltung der Bewohner des Planeten Sakaar. Egal ob Schrottsammler, Herrscher oder Diener, jeder ist einfach wunderbar futuristisch und eindrucksvoll kostümiert. Auch Jake Morrison, der schon im vorrangegangen Teil „Thor –  The Dark Kingdom“ und auch „Ant-Man“ für Marvel arbeitete, zeigt sich von seiner besten Seite. Die anspruchsvollen Animationen und Effekte beinhalten nicht nur Feuer, Explosionen und Landschaften, sondern auch die grandiose Umsetzung von außerirdischen Wesen und, nicht zu vergessen, die Animation des unglaublichen Hulks. Bis auf kleinere Unstimmigkeiten macht auch seine Arbeit einen großen Teil der beeindruckenden Inszenierung aus.

Wie schon im Trailer angekündigt, wartet „Thor: Tag der Entscheidung“ mit einer ausgezeichneten musikalischen Untermalung auf. Der im Trailer verwendete Song „Immigrant Song“ von Led Zeppelin findet sich auch im Film mehrfach wieder. Verantwortlich für die Filmmusik war Mark Mothersbaugh, bekannt durch „21 Jump Street“. Viele der Stücke sind mit sogenannten Synthesizern unterlegt, um die futuristische Atmosphäre des Films einzufangen. So fügen sich „In the Face of Evil“ und andere Songs nahezu perfekt in das Setting ein.

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Alte Helden, neue Verbündete und überraschende Cameos

Wer könnte den Gott des Donners besser verkörpern als Chris Hemsworth? Sowohl in den vorherigen Teilen als auch in den Avengers-Filmen überzeugte er mehrfach das Publikum. Doch der neue Teil unterscheidet sich stark von seinen Vorgängern. Der erhabene und manchmal sogar hochnäsige Thor wird von seinem hohen Ross gestoßen und befindet sich in einer gefährlichen Situation. Sein ewiger Plan B, der Hammer Mjölnir, wurde zerstört und er ist somit quasi entmachtet. Zum ersten Mal ist er wirklich auf Hilfe angewiesen. Dieser Zwiespalt äußert sich nicht nur durch äußerliche Veränderungen. Hemsworth schafft es, die neuen Facetten von Thor durch eine starke schauspielerische Leistung auf die Leinwand zu bringen.

Thors Adoptivbruder Loki ist hingegen ganz der Alte geblieben. Tom Hiddleston beweist ein erneutes Mal, dass er die beste Verkörperung des schmierigen Schurken ist. Sein charismatisches Auftreten bringt selbst den Letzten zum Zweifeln, ob er sich nun für die gute Seite entscheiden wird, oder doch seine eigenen Pläne umsetzen will.

Neuzugänge in der Thor-Reihe, aber nicht im Marvel-Universum, sind Mark Ruffalo und Benedict Cumberbatch. Im Gegensatz zu Hulk (Mark Ruffalo) besitzt Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) inzwischen einen eigenen Film. Das könnte die Begründung sein, warum er nur sehr kurz und beinahe unnötig in den Film geschoben wurde. Hulks Anteil am Film war bedeutend größer und zugleich wirklich gut umgesetzt. Die Zusammenarbeit von Hulk/Bruce Banner und Thor wirkte relativ authentisch und gut inszeniert. Fraglich ist aber, ob wir jemals wieder Bruce Banner sehen werden, oder der Hulk seinen Platz einnehmen wird.

Für eine Überraschung sorgten sowohl Karl Urban als auch Cate Blanchett, welche die Bösewichte Skurge und Hela verkörpern. Die beiden sind sich schon durch „Der Herr der Ringe“ bekannt und liefern auch in Thor eine beeindruckende Zusammenarbeit ab. Blanchett, die mit Hela als erste weibliche Filmschurkin des Marvel-Universums in die Geschichte eingeht, liefert eine schaurig-schöne Performance. Selten konnte ein Marvel-Bösewicht so durch seine extravagante Mimik überzeugen.
Auch Karl Urban, der seit „Der Herr der Ringe“ keine wirklich große Rolle mehr innehatte, machte einen einigermaßen guten Eindruck. Die Bewegungen in seiner Rüstung wirken zwar oftmals etwas steif und unförmig, unterstrich so aber die Persönlichkeit seiner Rolle als Handlanger Skurge recht angemessen.

Die Gastauftritte sind diesmal äußerst überraschend und unvorhersehbar eingebaut. Natürlich ist Stan Lee wieder dabei und bekommt sogar ein paar Sekunden mehr, als wir es aus den neusten Marvel-Filmen gewohnt sind. Für einige Lacher sorgt Matt Damon. Er spielt einen Theaterschauspieler, der in Asgard eine Rolle als Loki spielt.
Die größte Überraschung liefert aber Regisseur Waititi. Er tritt persönlich als der Gladiator Korg auf, ein Sklave auf Sakaar, der komplett aus Steinen besteht. Die zu dem Steinwesen eher unpassende Stimme und das lose Mundwerk machen Korg zu einer amüsanten Nebenfigur, von der wir vermutlich noch mehr erwarten dürfen.

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Kritik

Thor: Tag der Entscheidung entfernt sich insgesamt von den vorherigen Teilen. Gleichzeitig rückt er aber auch näher an den Erfolgshit „Guardians of the Galaxy“, der durch neue farbige Welten, lustige Sprüche und einem genialen Soundtrack überzeugen konnte. Besonders anschaulich wird dies an dem Planeten Sakaar. Erinnern die Personen dort mal nicht an „Guardians“, kommt einem sofort Star Wars in den Sinn. Man merkt deutlich, dass sich die Filmreihen auf das Aufeinandertreffen in „Avengers: Infinity War“ vorbereiten.

Bleiben wir doch gleich bei dem Vergleich mit „Guardians of the Galaxy“. Die Trailer zu Thor vermittelten den Eindruck, dass auch hier wieder mit Klassikern der Musikgeschichte (Led Zeppelins „Immigrant Song“) gearbeitet wird. Im Endeffekt wurde Led Zeppelins Hit allerdings mehrfach verwendet, während andere Hits ausblieben. Dafür war die Musikwahl für den Soundtrack des Planeten Sakaar umso besser.

Wie bereits erwähnt, waren das CGI und die Special Effects mehr als nur spektakulär. Geübten Augen fallen bei einem solchen Feuerwerk an Effekten aber auch kleinere Fehler auf. Vermehrt spielt Hela mit dem Feuer, welches in ihren Händen eher flach und künstlich erscheint. Auch ihre Krieger können in Nahaufnahmen nur selten überzeugen. Doch das sind vermutlich nur Kleinigkeiten, die einem auch nur im Kino auffallen.

Die schauspielerische Leistung war hingegen ohne den kleinsten Fehler. Sowohl die alten Hasen, wie Anthony Hopkins und Jeff Goldblum, als auch neuere Gesichter, wie Tessa Thompson, liefern eine absolut einwandfreie Arbeit ab, an die die vorherigen Teile der Reihe nicht herankommen werden.

Fazit

Durch seine inneren und äußeren Veränderungen wird Thor: Tag der Entscheidung bei Fans, die alleinig die Reihe um den Donnergott mögen, vermutlich weniger gut ankommen. Für die Fans des gesamten Marvel-Universums hingegen könnte dieser wiederum der beste Film der Reihe werden. Sowohl Story als auch Szenerie fesseln den Zuschauer immer wieder aufs Neue in den Kinositzen. Marvel-Fans müssen sich diesen Teil auf jeden Fall anschauen. Aber denkt dran: Der Abspann ist nur dann zu Ende, wenn die After-Credit-Szene gelaufen ist.

Bewertung

4/5

– Felix Heiderich

© Photo Credit: © 2017 MARVEL / DISNEY. ALL RIGHTS RESERVED

NEUER BÖSEWICHT FÜR SEQUEL VON J.K. ROWLINGS PHANTASTISCHE TIERWESEN

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Der erste Teil der magischen Reihe war bereits ein voller Erfolg. Neben zahlreichen Nominierungen und Awards gehört „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ zu den Top 10 der erfolgreichsten Filme 2016. Im Herbst 2018 möchte der Regisseur David Yates zusammen mit J.K. Rowling diesen Erfolg wiederholen. Die Dreharbeiten für den zweiten Teil sind bereits im vollen Gange und die Crew rund um Eddie Redmayne (Newt Scamander), Katherine Waterstone (Porpentina Goldstein) und Alison Sudol (Queenie Goldstein) ist schon seit zwei Monaten am Set.

Neben den vorher bekannten Charakteren erfreute viele Fans die Nachricht, dass der herzliche Bäcker Jacob Kowalski, gespielt von Dan Fogler, vermutlich auch wieder auf der Leinwand zu sehen wird. Auch Johnny Depp, der im ersten Teil nur einen eher kurzen Auftritt hatte, wird im kommenden Teil wohl eine größere Rolle in der Geschichte einnehmen. Zusätzlich wird es neben Jude Law, der als junger Dumbledore geplant ist, ein weiteres neues Gesicht in der magischen Welt geben: David Sakurai.

Newt Scarmander, im Film gespielt von Eddie Redmayne
Newt Scarmander, im ersten Film gespielt von Eddie Redmayne wird auch im zweiten Teil wieder zu sehen sein

Der dänisch-japanische Schauspieler ist vielen durch seine Rolle als Schurke Sythe in der Marvel TV-Serie „Iron Fist“ bekannt. Obwohl er zurzeit bei den Dreharbeiten von „Unbroke: Path of Redemption“ (2018) mitwirkt, berichtete Deadline über seine anstehende Rolle im zweiten Teil der Phantastischen Tierwesen. Sakurai soll als Lakai von Grindelwald (Johnny Depp) fungieren. Genauere Informationen über seinen Charakter und dessen Funktionen sind aber noch nicht veröffentlicht.

Bisher wurden auch über die Handlung nur grobe Details herausgegeben. Sicher ist, dass sich die Geschichte wieder um Newt Scamander drehen wird. Nachdem er im ersten Teil geholfen hatte, Grindelwald zu enttarnen und festzunehmen, muss er sich nun erneut dem bösen Zauberer entgegenstellen. Grindelwald gelang nämlich die Flucht und konnte weitere Anhänger um sich scharen. Der einzige, der ihn noch zu stoppen vermag, ist Albus Dumbledore. Doch um dies zu erreichen, benötigt er die Hilfe seines ehemaligen Schülers Newt.

Wer nicht mehr bis 2018 abwarten kann, sollte unbedingt bei J.K. Rowling auf Twitter vorbeischauen. Dort postet sie immer mal wieder kleine Updates und Teaser für ihre Fans. Wir freuen uns auf den nächsten Teil der phantastischen und magischen Reihe und werden euch bei neuen Informationen auf dem Laufenden halten.29998

 – Felix Heiderich


Copyright: © 2016 WARNER BROS ENTERTAINMENT INC. ALL RIGHTS RESERVED, Photo Credit: Courtesy of Warner Bros. Pictures

CASINOS, CRIME UND COMEDY: DIE OCEAN’S-TRILOGIE

Bereits 1960 wurde die Vorlage für den beliebten Gangsterfilm gedreht. „Frankie und seine Spießgesellen“ (engl. „Ocean’s 11“) lieferte nicht nur den Titel, auch die Story um Danny Ocean und die hochkarätige Besetzung (das sogenannte Rat Pack rund um Frank Sinatra) ähneln dem späteren Remake. Eine direkte Anspielung auf das Original ist im dritten Teil zu finden, wo es heißt, nur wer Sinatra die Hand gegeben habe, dürfe mitmachen.

Steven Soderbergh, der sich durch seine vorherigen Filme (u.a. „Traffic“ und „Out of Sight“) einen Namen gemacht hatte, plante in dem Remake ein großes Ensemble. Doch die bekannte Crew rund um George Clooney sollte zunächst ein wenig anders aussehen. Zum einen sollten Luke und Owen Wilson die Rollen von Virgil und Turk Malloy übernehmen, doch sie waren zu der Zeit an einem anderen Film beteiligt. Auch Bruce Willis, Ewan McGregor und Johnny Depp waren hochgehandelte Kandidaten für die Gruppe, aber aus nicht näher bekannten Gründen sollte es nicht so sein.

Die Entstehung des Films erwies sich zunächst als problematisch. Durch Schauspieler wie George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und Julia Roberts wäre die gesamte Produktion viel zu teuer geworden. Um den Film trotzdem fertig zu drehen, nahmen die Schauspieler eine ziemlich hohe Gehaltskürzung auf sich. Mit einem Einspielergebnis von über 450 Millionen Dollar weltweit (dem Fünffachen des Budgets) kann man im Nachhinein behaupten, dass Clooney und Co. dieses Glücksspiel zugutegekommen ist. Doch nicht jeder ließ sich auf das Risiko ein. So entschied sich Oscar-Preisträger Harrison Ford nach der Gehaltskürzung gegen die Mitarbeit.

Der finale Cast sorgte auf jeden Fall für kurzweilige Stimmung am Set. George Clooney, Brad Pitt und Matt Damon haben nicht nur im Film im Casino gespielt. Sobald ein Drehtag zu Ende war, verschwanden sie in den Tiefen der Glückspielhallen. Während Damon und Pitt sich nicht ganz sicher waren, wer der Bessere ist, wurde Clooney als klarer Verlierer gekürt. Er soll einmal sogar 25 Runden Blackjack nacheinander verloren haben.

Doch nun zu den wichtigen Informationen: Wann und wo können wir die Trilogie sehen?

Am 29. September um 18:15 Uhr geht es auf TNT Film endlich los. Pünktlich zum Feierabend starten Danny Ocean (George Clooney) und seine Mitstreiter in den actiongeladenen Abend. Danny, der nach mehreren Jahren Haft endlich entlassen wird, plant sofort einen weiteren genialen Raubzug. Er möchte den unterirdischen Tresor des Bellagio-Casinos ausräumen. Dort lagert das Geld von drei Casinos des berüchtigten Besitzers Terry Benedict (Andy Garcia). Da man aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen nur durch das Casino selbst an den Tresor kommt, braucht Danny mehr Männer. Dank seines Freundes Robert „Rusty“ Ryan (Brad Pitt) findet sich schnell eine kleine Gruppe an Profis: die Ocean’s Eleven. Erst später wird Rusty klar, dass es Ocean nicht nur um das Geld geht.

Zur Prime Time um 20:15 Uhr gibt es dann die erste Fortsetzung. Danny und seine Frau Tess (Julia Roberts) möchten in ihr neues Haus ziehen, als ein alter Bekannter auftaucht: Terry Benedict. Er hat herausgefunden, dass Danny und seine Freunde für den Raub an seinem Casino schuld waren und möchte sein Geld zurück. Nach einem weiteren fehlgeschlagenen Coup sind die Ocean’s Twelve gezwungen, ein Fabergé-Ei aus Rom zu stehlen. Währenddessen ist ihnen Agentin Isabel Lahiri (Catherine Zeta-Jones) dicht auf den Fersen. Ein Wettrennen um die Zeit beginnt.

Trotz der kritischeren Resonanz im Vergleich zum ersten Blockbuster, handelt es sich hierbei nach eigener Aussage des Regisseurs Soderbergh um seinen Favoriten der Oceans-Reihe.

Wer immer noch nicht genug Spannung und Action an einem Abend hatte, sollte seinen Fernseher einfach angeschaltet lassen. Um 22:00 Uhr läuft nämlich der dritte Teil, Ocean’s Thirteen. Diesmal geht es Danny und seinen Freunden nicht mehr ums Geld. Er möchte Rache für seinen verstorbenen Freund Reuben Tishkoff (Elliott Gould). Nachdem dieser von dem Casinobesitzer Willy Bank (Al Pacino) betrogen wurde, erlitt er nämlich einen Herzinfarkt.

Danny beabsichtigt, die Automaten und Spieltische so zu manipulieren, dass viele Gäste zur gleichen Zeit eine hohe Summe gewinnen. Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, benötigen sie aber mehr Kapital. Ihr alter Bekannter Terry Benedict gibt sich als edler Sponsor, wenn sie im gleichen Zuge etwas für ihn stehlen. Ab diesem Zeitpunkt darf nichts mehr schiefgehen, oder der ganze Plan läuft den Bach hinunter.

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Matt Damon, George Clooney und Brad Pitt in Ocean’s Thirteen

Facts zur Ocean’s-Trilogie

Brad Pitt isst wirklich den ganzen Film lang. Seine Figur Robert „Rusty“ Ryan ist fast ständig am Naschen. Pitt gab für seine Rolle anscheinend alles und ließ es sich nicht nehmen, für eine Szene auch mal 40 Shrimps zu essen.

Ocean’s Eleven gehört zu den ersten Filmen, die aufgrund der Anschläge vom 11. September nachbearbeitet wurden. In einer Szene wurde das Casino ‚New York, New York‘ gesprengt. Daraus wurde später das fiktive Hotel Xanadu.

Bevor im Sommer nächsten Jahres der vierte Teil erscheinen wird, ist es eine gute Gelegenheit, das filmische Wissen am 29. September aufzufrischen. Wir holen uns jetzt auf jeden Fall Popcorn und freuen uns. Schaltet ein!


© Photo Credit: © Turner

GEBURTSTAGS-SPECIAL-PROGRAMMTIPP: DER KING OF HORROR FEIERT SEINEN 70. GEBURTSTAG

Ausgehend von seinem heutigen Erfolg würde man nicht vermuten, dass der „King of Horror“ es nicht immer leicht im Leben hatte und sein Aufstieg durchaus steinig war. Bereits im Kindesalter entdeckte er seine Liebe zum Schreiben, seine erste Erzählung wurde im Alter von 19 Jahren veröffentlicht. Die Vermutung einiger Außenstehender, dass die Inspiration zu seinen psychologisch düsteren Werken auf diversen traumatischen Erfahrungen in Kindheit beruht, hat King selbst nie bestätigt. Tatsache ist, dass ihm der kommerzielle Erfolg nicht in den Schoß gefallen ist.

Nach seinem Studium heiratete er seine College-Liebe Tabitha und schlug sich als Englischlehrer und mit Hilfsjobs (so bügelte er nachts in einer Wäscherei) durch. Nebenbei schrieb er, seine Werke fanden jedoch keine Abnehmer. Zu dem Zeitpunkt, als er „Carrie“ verfasste, lebte King in einem Mietswohnwagen. Tatsächlich hätte sein erster Roman-Erfolg wohl nie das Licht der Welt erblickt, hätte seine Frau es nicht im Müll gefunden und ihn ermutigt, das Werk zu vollenden. 1973 wurden die Rechte an „Carrie“ vom Verlag Doubleday für 400.000 Dollar erworben, 1976 wurde das Buch verfilmt; diese Filmadaption gilt bis heute als Meilenstein des Horrorfilms. Auch sein dritter Roman „The Shining“ wurde ein Bestseller, die Filmadaption 1980 von Stanley Kubrick wird als einer der größten Einflüsse auf die Popkultur angesehen – obwohl Stephen King selbst sich nicht so recht damit anfreunden konnte.

King ist bei weitem nicht nur Schöpfer des Übernatürlichen – Werke wie seine Novellenvorlage zu „Die Verurteilten“ beweisen das Gegenteil. Auch wenn er mittlerweile manchmal für seine Fließband-Literatur kritisiert wird (er schafft es, fast jedes Jahr mindestens einen Roman zu veröffentlichen), bleibt sein herausragender Beitrag zur modernen Erzählliteratur unbestritten.

Für diejenigen, die „Es“ mit Anspannung erwarten: Eine Woche vor dem heiß ersehnten Kinostart feiert King seinen 70. Geburtstag – und die Redaktionen von Sternenwerft und TNT Film mit ihm. TNT Film hat für diesen besonderen Tag ein großartiges Programm voller Spannung und Nostalgie zusammengestellt, wobei nicht nur Horror-Fans auf ihre Kosten kommen werden.

Um 17:55 Uhr wird das 7-fach Oscar-nominierte Drama „Die Verurteilten“ (1994) den Startschuss in den packenden Abend geben. Tim Robbins spielt darin den Bänker Andy, der zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilt wurde, da er seine Frau und ihren Geliebten ermordet haben soll. Im Gefängnis lernt er den Mithäftling Red (Morgan Freeman) kennen und eine bewegende Freundschaft entwickelt sich. Mit seinem Verhandlungsgeschick und Erfindungsreichtum gelingt es Andy aus vielen misslichen Situationen zu entkommen.
Wem der Film nichts sagt, sollte dringend am 21. einschalten! Er wurde auf ImdB nicht umsonst mit einem Rating von 9,2 zum besten Film gekürt – einem Titel, den er seit 2008 erfolgreich verteidigt.

Zur Prime Time um 20:15 Uhr gibt es dann den „Friedhof der Kuscheltiere“ (1989). Die Handlung dreht sich um die Familie Creed, die gerade in ihr neues Landhaus gezogen ist. Doch neben der nahegelegenen Landstraße macht ihnen auch ein mysteriöser Tierfriedhof Sorgen. Der Familie wird das Schweigen der Nachbarn um diesen klar, nachdem sie erfahren, dass die dort vergrabenen Tiere nach kurzer Zeit zurückkehren. Doch sie scheinen nicht mehr ganz die Alten zu sein.

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„Friedhof der Kuscheltiere“ heißt im englischen Originaltitel übrigens 1:1 Pet Sematary

Außerdem: „Friedhof der Kuscheltiere“ wurde nicht nur von King geschrieben, sondern er hat auch einen kleinen Cameo-Auftritt. Ohne viel zu verraten: Beobachtet die Beerdigungsszenen mal genauer!

Um 22:05 Uhr folgt darauf der Horror-Klassiker „Hearts in Atlantis“ (2001), in dem der Fotograf Bobby Garfield (Anton Yelchin) durch den Tod seines alten Freundes an seine Kindheit erinnert wird, welche er in Gedanken erneut durchlebt. Als Elfjähriger macht er die Bekanntschaft mit der väterlichen Figur Ted (Anthony Hopkins), ein Mann mit anscheinend telepathischen Kräften, und wächst in diesem Coming-of-Age-Sommer an seinen Erfahrungen.

Um 23:45 Uhr zeigt TNT Film „Dolores“ (1995) mit David Strathairn (L.A. Confidental) und Christopher Plummer (Beginners), in dem die namensgebende Figur (Kathy Bates) verdächtigt wird, ihre Arbeitgeberin ermordet zu haben. Als ihre Tochter Selena als Beistand aus New York anreist, tauchen einige Erinnerungen aus ihrer schweren Vergangenheit auf. Eine stark porträtierte Tochter-Mutter-Beziehung und ein weiterer Film, in dem King beweist, dass seine Werke auch ohne Übernatürliches auskommen.

Fun Facts zu Stephen King

Seine Frühwerke, die damals von Verlegern abgelehnt wurden, veröffentlichte King später unter dem Pseudonym Richard Bachman – mit Erfolg. Als später durch die Nachforschungen eines Buchhändlers aufgedeckt wurde, wer dahintersteckt, entwickelten sich die Verkaufszahlen natürlich exponentiell.

Stephen King betätigt sich als Musiker in der 1992 gegründeten Amateur-Band „Rock Bottom Remainders“. Sie besteht nur aus Schriftstellern, u.a. ist auch Matt Groening (Die Simpsons) mit von der Partie. King spielt E-Gitarre und singt.

Wusstet ihr, dass der Großmeister des Horrors Angst vor der Zahl 13 hat? (http://www.nytimes.com/books/97/03/09/lifetimes/kin-v-friday13th.html)

Zum Abschluss und auch Höhepunkt des Abends gibt es dann um 01:55 Uhr die Dokumentation „A Night at the Movies: Stephen Kings Welt der Horrorfilme“ (2011). Hier fühlt Stephen King höchstpersönlich dem Horrorfilm-Genre auf den Zahn und lässt die Zuschauer daran teilhaben, was für ihn das Faszinierende an dieser skurrilen Kunst ist. Eine abwechslungsreiche Reise durch Elemente, die seines Erachtens wahre Furcht erzeugen: Dabei begegnen wir klassischen Monstern, Dämonen, Schwarz-Weiß-Verfilmungen, Splattern – doch auch die Verfilmungen seiner Werke bleiben nicht auf der Strecke.

Alles in allem ist der 21. September auf TNT Film eine wunderbare Möglichkeit, sein Wissen über Kings Werke aufzufrischen und gleichzeitig mit ihm sein 70. Jubeljahr zu feiern. Bis dahin ist noch Zeit, genügend Popcorn zu besorgen, um den Abend zu überstehen!


© Photo Credit: © Turner

PROGRAMMTIPP: BATMAN-SPECIAL – WAS MACHT EINEN HELDEN WIRKLICH AUS?

Was macht einen (Super-)Helden eigentlich aus? Lange Zeit stellte man sich darunter eine Figur vor, die übermenschliche Fähigkeiten besitzt und/oder mit besonderen Technologien ausgestattet ist, mit welchen sie klassischerweise das Böse bekämpft. Nicht selten gehört dazu ein charakteristisches Kostüm, z.B. ein flatterndes Cape, unter welchem sich ihre wahre geheime Identität verbirgt, und natürlich ein edles, selbstloses und furchtloses Herz. Diese archetypische Schwarz-Weiß-Definition von Gut und Böse wurde in den letzten Jahrzehnten kräftig erschüttert – unter anderem durch Batman.

„I‘m Batman!“

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Geboren 1939 aus den Federn von Autor Bill Finger und Zeichner Bob Kane, lösten Batmans Konzept und Charakter heiße Diskussionen aus – trotz, oder gerade wegen der Abwesenheit diverser oben genannten Eigenschaften. Denn Batman (alias Milliardär, Frauenheld und Philanthrop Bruce Wayne) verfügt über keinerlei Superkräfte. Seine kämpferischen und taktischen Fähigkeiten sind Ergebnisse harten körperlichen und mentalen Trainings. Batman ist nicht einmal furchtlos, doch er stellt sich seiner Angst und nutzt sie, um aus ihr die Kraft zu schöpfen, mit der er Schurken wie den Joker, den Pinguin oder Bane in die Knie zwingt. Dieses Heldenkonzept übt erstaunliche Anziehungskraft aus, denn es zeigt uns: Jeder kann ein Held sein.

Die Ambivalenz seiner Figur erstreckt sich auch auf seine Motivation, Gotham City vom Verbrechen zu säubern. Sein Edelmut ist leidenschaftlich umstritten, leistete er den Schwur dazu schließlich nach dem tragischen Tod seiner Eltern, die vor seinen Kindesaugen in einer Gasse erschossen wurden. Gerechtigkeitssinn und Rachegelüste halten sich bei dem Dunklen Ritter oft die Waage, seine Methoden sind meist fragwürdig. Doch gerade das löst bei uns Faszination für ihn aus: Immer wieder wurde er sowohl als Comic-Held als auch in Realverfilmungen neu erschaffen und neu interpretiert.

Selbst sein Kostüm vollzog über die Jahrzehnte mehrere Transformationen. Aus dem Strumpfhosenheld im graublauen Spandexanzug mit gelbem Emblem, wie es von Adam West in der 60er-Serie und im Film ‚Batman hält die Welt in Atem‘ 1966 verkörpert wurde, ist mittlerweile eine düster angehauchte Figur entstanden. Darauf haben auch die Regisseure Tim Burton und Christopher Nolan nicht unbeträchtlich Einfluss gehabt. Oft in tiefem Schwarz, mit einschüchternden Fledermausohren und Hightech-Equipment ausgestattet, gehört Batman heute zu den beliebtesten Superhelden bei Comic- und Filmfans.

Quo vadis, Batman?

Die letzte Neuadaption des Dunklen Ritters erfolgte 2016 in ‚Batman v Superman: Dawn of Justice‘ unter der Regie Zack Snyder, als Teil des DC Extended Universe (DCEU), welches unabhängige Crossover-Handlungen zwischen verschiedenen Figuren der DC-Universen ermöglichen soll. Trotz sehr gemischter Kritiken (6,6 auf IMDb) – unter anderem wurde Batmans untypisch rabiate Vorgehensweise von verschiedenen Kritikern bemängelt – spielte der Film letzten Endes mit ca. 850 Millionen US-Dollar ein gutes Vielfaches des Filmbudgets ein und die beiden Hauptdarsteller Ben Affleck (Batman) und Henry Cavill (Superman) erhielten viel Lob für ihre schauspielerischen Leistungen (Stand Mai 2016).

Anknüpfend daran soll nun unter Warner Bros. und DC der Standalone-Film ‚The Batman‘ erscheinen – das Ganze verläuft aber nicht ohne Tumult. Ben Affleck beteiligte sich diesmal als Co-Drehbuchschreiber und Darsteller, sogar als Regisseur, trat jedoch im Januar 2017 zurück. Ersetzt wurde er durch Matt Reeves (Let Me In, Planet der Affen: Revolution), der erst kürzlich mit einer missverständlichen Aussage über Batmans Rolle im DC Extended Universe von sich reden machte. Viele Fans hatten sich auf einen traditionelleren Batman gefreut, den Affleck versprochen hatte, und sahen diese Hoffnung wieder zerstört. Reeves klärte jedoch auf, dass er lediglich betonen wollte, dass es sich um eine eigene Batman-Geschichte handeln solle, wo nur dieser statt der anderen Figuren (Justice League) im Mittelpunkt stehen dürfe. Es bleibt also alles noch ein wenig ungewiss, aber das schwarze Cape wird auf jeden Fall weiterhin über Gotham Citys Dächern flattern.

Da bis zum Filmrelease noch Zeit sein wird, entführt uns TNT Film am 1. und 2. September mehrfach nach Gotham City.

Am Freitag, den 1. September, geht es um 20:15 Uhr los mit Tim Burtons „Batman“ (USA/UK 1989), ein Film der Superlative in jeglicher Hinsicht. Batman (Michael Keaton) trifft hier auf seinen Erz-Nemesis, den wahnsinnig gewordenen Joker (Jack Nicholson), der die ganze Stadt mit toxischen Chemikalien auslöschen möchte. Zeitgleich gerät Batman selbst ins investigative Kreuzfeuer, da man seine geheime Identität herausfinden will. Gar nicht so einfach, wenn man eine Liaison mit einer Journalistin (Kim Basinger) beginnt, die es sich zum Auftrag gemacht hat, ihn zu enttarnen.

Nicht nur die starken Leistungen der Starbesetzung überzeugte die globale Filmwelt von einem neuen ikonischen Batman auf der Leinwand. Die Kulissen brachten dem Film einen Oscar ein und Danny Elfmans Musik gewann einen Grammy – ein künstlerisches Erlebnis für alle Sinne.

Michael Keaton als Batman
Michael Keaton als Batman

Um 22:20 Uhr folgt die Fortsetzung „Batmans Rückkehr“ (USA 1992), welche die Atmosphäre des ersten Films perfekt weiterträgt. Hier trifft Batman (weiterhin Michael Keaton) auf direkt drei Gegenspieler: den korrupten Industrieriesen Max Shreck (Christopher Walken), den psychopathischen Pinguin (Danny DeVito) und Catwoman (Michelle Pfeiffer), mit welcher ihn eine ewige Hassliebe verbindet. Wiedermal sind die Pläne der Verbrecher maßlos. Die Stadt soll durch ein riesiges Kraftwerkmonopol unter Kontrolle gebracht, die Erstgeborenen ermordet und natürlich Batman zur Strecke gebracht werden. Auf welche Seite wird sich Catwoman am Ende stellen?

Auch wenn der Film kommerziell nicht ganz an den Vorgänger anknüpfen konnte, ist er künstlerisch wieder grandios gelungen. Burton wurde freie Hand gelassen – und das sieht man. Ein düsterer Augenschmaus mit geballtem schauspielerischen Können.

Um 0:30 Uhr gibt es ein wenig Abwechslung mit „Batman & Robin“ (USA/UK 1997), eine mittlerweile rar gewordene Adaption, die Batman (George Clooney) als Duo mit Robin (Chris O’Donnell) auf die Leinwand rückt. Das ist vielleicht auch nötig, denn wieder muss der Held es mit drei Widersachern aufnehmen: die Giftexpertin und Öko-Terroristin Poison Ivy (Uma Thurman), dem Kryologen Mr. Freeze (Arnold Schwarzenegger) und Bane (Jeep Swenson). Viel Eis und Wissenschaft und ein dramatisches Beziehungs-Intermezzo auch bei den Verbrechern untereinander, zumal auch noch Batgirl (Alicia Silverstone) kräftig mitmischt.

Am 2. September läutet TNT Film den Samstagabend um 20:15 Uhr mit „Batman Begins“ (USA/UK 2005) ein, Christopher Nolans vielfach gelobter Trilogie-Auftakt mit Christian Bale in der Hauptrolle. Nolan setzt noch einmal neu an, Bruce Waynes Weg zu Batman zu inszenieren. Zur Seite stehen ihm sein treuer Butler und Mentor Alfred Pennyworth (Michael Caine), Entwicklergenius Lucius Fox (Morgan Freeman) und Polizist James Gordon (Gary Oldman). Der Film wurde für die Realitätsnähe und den Tiefgang hoch gewürdigt, vor allem der sehr persönliche Einblick in Batmans Charakter gilt als meisterlich umgesetzt.

Besondere Erwähnung verdienen der Einsatz von Christian Bale, der eine harte körperliche Transformation durchmachen musste und letztendlich alle Stunts selbst durchführte, sowie das optisch extraordinäre „Batmobil“, eine tatsächlich fahrtüchtige Mischung aus einem Hummer, einem Lamborghini und einem Tarnkappenbomber.

Um 22:35 Uhr folgt die Fortsetzung und zugleich Senderpremiere „The Dark Knight“ (USA/UK 2008), vor dem dritten Teil der wohl erfolgreichste und gefeierteste Batman-Film überhaupt. Zu Batman (weiterhin Christian Bale) und Gordon (Gary Oldman) gesellt sich noch Harvey Dent (Aaron Eckhart), die sich den perfiden Spielchen des psychopathischen Jokers (Heath Ledger) aussetzen müssen, der plötzlich überall seine kriminellen Finger im Spiel hat und brutale Wellen des Chaos verbreitet. Das Spiel wird am Ende sehr persönlich, denn der Joker zwingt Batman dazu, in seine tiefsten Abgründe zu blicken. Die Dreiecksbeziehung zwischen Dent, Batman und seiner Jugendliebe Rachel Dawes (Maggie Gyllenhaal) führt zu weiteren tragischen Entwicklungen.

Filmgeschichte: Heath Leadger und Christian Bale - für viele waren sie die perfekte Besetzung als Joker und Batman.
Filmgeschichte: Heath Leadger und Christian Bale – für viele waren sie die perfekte Besetzung als Joker und Batman

Über 81 Auszeichnungen hat der Film erhalten, darunter zwei Oskars. 32 davon gehen auf die Kappe von Heath Ledgers, der eine Meisterleistung in dem letzten Film vor seinem Tod hinlegte. Der Film rangiert auf sämtlichen Bestenlisten, unter anderem werden der wendungsreiche Plot und Batmans emotionale Ambivalenz positiv bewertet. Ein absolutes Must-see!

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© Photo Credit: © 1989 DC Comics Inc. All Rights Reserved. & TVN/WB

HOLLYWOODS IKONEN – TNT FILM FEIERT DEN 45. GEBURTSTAG VON CAMERON DIAZ!

Bereits mit 16 Jahren verließ sie das Elternhaus und kämpfte sich als Model durch die Welt, bis sie 1994 überraschend und ohne jegliche schauspielerische Erfahrung die weibliche Hauptrolle neben Jim Carrey im Komödienhit ‚Die Maske‘ ergattern konnte. Es war nach einem kleineren Kurzfilm-Projekt Diaz‘ erste große Rolle in einem Feature-Film, der weltweit rund 351 Millionen US-Dollar einspielte. Bereits in diesem Film brilliert Cameron Diaz mit ihrer Ausstrahlung und zieht auch heute noch damit in ihren Bann. Die Rolle der Tina Carlyle verschaffte ihr nicht zuletzt den Titel der ‚Perfect Woman‘ auf YouTube.

Der ganz große Durchbruch gelang ihr dann 1998 in der Farrelly-Komödie ‚Verrückt nach Mary‘ an der Seite von Ben Stiller. Kaum eine andere Szene dürfte 1998 das Kinopublikum mehr zum Lachen gebracht haben, als Diaz, in der Rolle der Mary, sich von Ben Stiller, alias Ted, ein wirklich ganz besonderes Haargel für ihre Frisur ausborgte. ‚Verrückt nach Mary‘ stellt bis heute eine der beliebtesten Komödien dar mit einer 7,1/10-Wertung auf IMDb bei über einer viertel Million Stimmen.

Hollywood überhäufte sie mit Angeboten, darunter viele Komödien. So sorgte Diaz 2011 als unmoralische Lehrerin in „Bad Teacher“ auch bei neuen Generationen für viel Spaß auf den Kinositzen. Zuletzt teilte sich ‚How I met your mother‘-Liebling Jason Segel 2014 in ‚Sex Tape‘ die Leinwand mit Diaz und durchlebte, zumindest im Film, als ganz normales Ehepaar den Albtraum vieler Promis, wenn das Schäferstündchen versehentlich im Netz landet. Die Odyssee zur Wiederbeschaffung des Tapes ist in jedem Fall sehenswert, auch wenn das Publikum und die Kritiker gleichermaßen bei ihrem Urteil über den Film gespalten waren mit 5,1/10 bei IMDb.

Doch die Powerfrau mit ansteckender Energie begnügte sich nicht nur mit Komödien und Blockbustern wie ‚Love Vegas‘ und ‚3 Engel für Charlie‘ – sie überzeugte auch in Dramen wie ‚Gangs of New York‘ und ‚The Counselor‘, Thrillern wie ‚Vanilla Sky‘ und ‚Minority Report‘ und Kultfilmen wie ‚Being John Malkovich‘ und ‚Fear and Loathing in Las Vegas‘, die auch von jüngeren Generationen und Kritikern gefeiert wurden. Mit nun 45 Jahren hinter sich hat sie eine beachtliche Anzahl Filmen hinterlassen und wirkt immer noch frisch und fröhlich wie beim ersten.

Hollywood überhäufte sie mit Angeboten, darunter viele Komödien. So sorgte Diaz 2011 als unmoralische Lehrerin in „Bad Teacher“ auch bei neuen Generationen für viel Spaß auf den Kinositzen. Zuletzt teilte sich ‚How I met your mother‘-Liebling Jason Segel 2014 in ‚Sex Tape‘ die Leinwand mit Diaz und durchlebte, zumindest im Film, als ganz normales Ehepaar den Albtraum vieler Promis, wenn das Schäferstündchen versehentlich im Netz landet. Die Odyssee zur Wiederbeschaffung des Tapes ist in jedem Fall sehenswert, auch wenn das Publikum und die Kritiker gleichermaßen bei ihrem Urteil über den Film gespalten waren mit 5,1/10 bei IMDb.

Doch die Powerfrau mit ansteckender Energie begnügte sich nicht nur mit Komödien und Blockbustern wie ‚Love Vegas‘ und ‚3 Engel für Charlie‘ – sie überzeugte auch in Dramen wie ‚Gangs of New York‘ und ‚The Counselor‘, Thrillern wie ‚Vanilla Sky‘ und ‚Minority Report‘ und Kultfilmen wie ‚Being John Malkovich‘ und ‚Fear and Loathing in Las Vegas‘, die auch von jüngeren Generationen und Kritikern gefeiert wurden. Mit nun 45 Jahren hinter sich hat sie eine beachtliche Anzahl Filmen hinterlassen und wirkt immer noch frisch und fröhlich wie beim ersten.

Letzten Endes war Cameron Diaz ein Paradebeispiel der 90er für ein erfolgreiches Model, das es auf die große Leinwand schaffte. Mit ihren jungen 16 Jahren war sie bereits tätig für Firmen wie Calvin Klein und Levi’s und reiste enorm viel um die Welt. Später sammelte sie erste Erfahrungen vor der Kamera in Werbeclips für Nivea und Coca-Cola. Heutzutage denken wir bei Schauspielerinnen mit ehemaligen Modelkarrieren vielleicht an Rosie Huntington-Whiteley und Michael Bay, der sich für das Victoria’s-Secret-Model in Transformers – Dark of the Moon als weibliche Hauptrolle entschied. Oder aber an Gal Gadot, die vor ihrer filmischen Karriere enorm erfolgreich in der Modewelt tätig war und auch weiterhin ist, mittlerweile aber für Recht und Ordnung als Wonder Woman in der Justice League ab 16. November 2017 auf der großen Leinwand kämpft. Mag sich über die Schauspielqualitäten der verschiedenen Models, die es ins Kino geschafft haben, oft streiten lassen, so kann man zumindest sagen, dass Cameron Diaz den Sprung mehr als erfolgreich gemeistert hat.

Wer jetzt denkt, Cameron Diaz stehen nur Komödien, der irrt. Zwei Filme, die ihr auf jeden Fall sehen solltet, zeigt TNT Film zum feierlichen Anlass des 45. Geburtstags der umwerfenden Blondine. Beide laufen am 30. August ab 22:20 Uhr nur auf TNT Film.

Los geht es 22:20 Uhr mit „Invisible Circus“, einem Independent-Film aus dem Jahre 1999, basierend auf dem gleichnamigen Debut-Roman von Jennifer Egan. Der Film folgt der 18-jährigen Phoebe auf einem Trip nach Europa, wo sie versucht die Spur ihrer geliebten Schwester Faith (gespielt von Cameron Diaz) aufzunehmen, die bei einer Rundreise dort in den 70ern Jahren verschwand. Durch die Postkarten von Faith besucht Phoebe jeden Ort von dem ihre Schwester berichtete. Nach und nach lüftet sich das Geheimnis und offenbart nicht nur die Antworten über Faiths Schicksal, sondern lässt auch Phoebe mehr über sich selbst und das Leben erfahren.

Ein gefühlvoller und spannender Film von Adam Brooks, der Cameron Diaz‘ Liebe zum Indie-Film erkennen lässt, den sie auch in anderen Werken wie ‚The Last Supper‘, ‚Feeling Minnesota‘ und ‚Kopf über Wasser‘ unter Beweis stellte.


Danach zeigt TNT Film Kontrastprogramm mit Oliver Stones ‚An jedem verdammten Sonntag‘,
in dem Diaz neben Hollywoodgrößen wie Al Pacino, James Woods, Dennis Quaid und Jamie Foxx agiert. Der wahre Bilderregen dieses Films analysiert gekonnt die amerikanische Obsession mit dem Profifootball und das vor und hinter den Kulissen. Trainer D’Amato (Pacino) will endlich beweisen, dass nach 3 gescheiterten Spielen immer noch etwas in ihm und seinem Team, den Miami Sharks, steckt, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch machen ihm nicht nur Verletzte, Drogen- und Alkoholkranke und überhebliche Spieler Probleme. Zu allem Überfluss hat der verstorbene Besitzer der Sharks das Management an seine Tochter Christina Pagniacci (Cameron Diaz) übergeben, die nur Profit und Macht im Sinn hat.

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Cameron Diaz als Christina Pagniacci

Gekonnt zerstört und zelebriert Regielegende Oliver Stone den Rummel um das Geschäft mit dem Sport in allen Facetten, macht den Zuschauer mit seinem wilden, hemmungslosen Regiestil zum Komplizen und seziert einmal mehr den American Dream.


© Photo Credit: Warner Brothers/Photofest © Warner Brothers

Ocean’s Eight – Was wir wissen & die heißesten Gerüchte

Acht namhafte Darstellerinnen

Gary Ross führt Regie von Ocean’s Eight und produziert, in Zusammenarbeit mit George Clooney und Steven Soderbergh, basierend auf dem Skript von Olivia Milch und ihm selbst nicht nur ein Spin-off, sondern zugleich eine Fortsetzung der bereits bestehenden Ocean’s Trilogie. Die Produzenten Soderbergh, der bereits für die Trilogie in gleicher Rolle aktiv war, und Clooney, damals noch vor der Kamera, bringen ihre langjährige Erfahrung im Business und Genre ein. Seit Oktober des vergangenen Jahres wird der Film in New York City produziert.

Besetzt wird der Streifen mit acht sehr populären Gesichtern, die als Schauspielerinnen und Musikerinnen bekannt sind. So wird Sandra Bullock als Debbie Ocean auftreten und Dannys entfremdete Schwester verkörpern. An ihrer Seite stehen wird unter anderem Cate Blanchett, die vor allem durch ihre Rolle als Galadriel in der Herr der Ringe- und Hobbit-Trilogie an Bekanntheit erlang. Helena Bonham Carter, Anne Hathaway, Sarah Paulson und Mindy Kaling sind die weiteren Darstellerinnen, die im Film zuhause sind. Die letzten beiden Mitglieder des Achter-Teams sind dann eher eine Überraschung. Unter anderem wird Sängerin Rihanna wieder filmisch aktiv und lässt Projekten wie Battleship (2012) neue Nahrung folgen. Die interessanteste Schauspielerin ist vielleicht Awkwafina. Es handelt sich um eine junge US-Amerikanerin, die im Alter von 17 zu rappen begann und sich seitdem nach oben gearbeitet hat.

Fragezeichen bezüglich der Handlung

Während bereits einige Bilder des Drehs im Internet kursieren, ist die Handlung größtenteils noch unklar. Immerhin wird im guten Ocean’s-Stil wieder ein Raub die Grundlage des Films bieten. Dieses mal soll Debbie Ocean den Raub während der Met Gala in New York City durchführen. Dafür stellt sie eine perfekt geeignete Mannschaft zusammen, die aus den anderen sieben erwähnten Mitgliedern besteht. Als Gegenspieler werden Damian Lewis als der Ex von Debbie und Opfer des Überfalls, Richard Armitage und James Corden dabei sein. Der Handlungsstrang rankte sich in der Original-Trilogie vor allem rund um das Casino. Um die Atmosphäre der Filme nachzuempfinden, werden in Online-Casinos Atmosphären kreiert, die dem realen Erlebnis möglichst nahe kommen, sei es mit echten Dealern oder Gegenspielern. Das besondere hierbei ist, dass alles in Echtzeit gegen andere Menschen stattfindet. Die unzähligen Spiel-Varianten bieten sogar noch viel mehr Möglichkeiten, als das in einem physischen Casino möglich wäre. Wir erinnern und an die Filme: In Ocean’s Eleven musste das Casino ausgeraubt werden, bevor das Geld in Ocean’s Twelve wieder eingenommen wird, um schließlich in Ocean’s Thirteen die Neueröffnung eines weiteren Casino-Unternehmens von Al Pacino zu durchkreuzen. Ob dies auch in Ocean’s Eight wieder eine Rolle spielen wird?

Während Blanchett bereits öffentlich machte, mit den Dreharbeiten zum Film abgeschlossen zu haben, können sich die Ocean’s-Freunde auf einige Star-Auftritte freuen. Unter anderem werden Alexander Wang, Kim Kardashian, Kendall Jenner, Katie Holmes, Zayn Malik und viele mehr in kleineren Rollen im Film verteilt auftauchen. Matt Damon und Carl Reiner werden ebenso in ihren aus Ocean’s Eleven bekannten Rollen dabei sein. Um sich entsprechend auf Ocean’s Eight vorzubereiten, bleibt allen Fans noch fast ein ganzes Jahr Zeit. Ob sie dies dann im Casino oder mit dem Schauen der bereits abgeschlossenen Trilogie verbringen, ist ihnen selbst überlassen. Die Besetzung des Films verspricht jedenfalls schon jetzt ein lohnenswertes Spektakel.


Photo Copyright Header © Barry Wetcher/Warner Bros. Pictures/Warner Bros. France

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